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Petrik Sander führte Energie Cottbus 2006 zum Bundesliga-Aufstieg © imago

Der neue Koblenz-Coach gibt den Relegationsplatz 16 als Ziel aus. Spieler, Fans und Umfeld sollen sich "als Familie" präsentieren.

Koblenz - Abstiegskampf-Experte Petrik Sander will mit der TuS Koblenz zumindest den Relegationsplatz erreichen.

"Der Nichtabstieg wird eine interne Meisterschaft unter den derzeit letzten drei Teams. Die Relegation zu erreichen, ist realistisch - ohne die Plätze darüber aus den Augen zu verlieren", sagte der 49 Jahre alte Fußballlehrer am Dienstag bei seinem Dienstantritt beim Tabellen-17. der Zweiten Liga. (DATENCENTER: Zweite Liga)

"Als Familie präsentieren"

Der ehemalige Cottbuser Bundesliga-Coach Sander, zuletzt bei Drittligist VfR Aalen tätig, soll als Nachfolger des vor rund zwei Wochen entlassenen Uwe Rapolder die TuS zurück in die Erfolgsspur führen.

Dabei will Sander neben der Defensive vor allem auch den Teamgeist fördern.

"Wir können unsere Ziele nur erreichen, wenn sich Spieler, Fans und das Umfeld als Familie präsentieren", sagte Sander.

Torjäger zum Verkauf?

Die Vorbereitung auf die Rückrunde begann am Dienstag zunächst mit einem Laktattest.

Sander wollte so erste Erkenntnisse über den konditionellen Zustand der Mannschaft sammeln.

Voraussichtlich wird Koblenz auch noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv.

Welche Summe dafür zur Verfügung steht, hängt aber vom möglichen Verkauf des finnischen Nationalstürmers Shefki Kuqi (7 Saisontore) ab.

"Ich werde ein Gespräch mit ihm führen und dann sondieren", sagte Sander.

Keine großen Sprünge

TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos wollte Coach Sander in Sachen Neuzugänge indes keine großen Versprechungen machen.

"Aufgrund der wirtschaftlichen Situation können wir in Sachen neue Spieler in der Winterpause kaum etwas machen. Aber ich glaube auch, dass die derzeitige Mannschaft das Zeug hat, besser zu spielen als zuletzt", sagte Loos.

Co-Trainer Koschinat

Als Co-Trainer wird Sander Uwe Koschinat zur Seite gestellt.

Koschinat hatte die Mannschaft beim 0:1 am 17. Spieltag gegen Frankfurt betreut.

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