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Der zweifache Torschütze Mahir Saglik (l.) ist vom KSC an Perderborn nur ausgeliehen © imago

Mit einem Doppelpack beschert der Goalgetter den Westfalen einen Auswärtscoup und sorgt bei seinem Ex-Klub für lange Gesichter.

Karlsruhe - Dank eines Doppelpacks von Torjäger Mahir Saglik hat der SC Paderborn seine Mini-Serie ausgebaut und dem Tabellen-Nachbarn Karlsruher SC bereits die vierte Heimpleite beschert.

Das Team von Trainer Andre Schubert siegte mit 2:1 (2:0) im Badischen und hat weiter sechs Punkte Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz.

Ausgerechnet der frühere Karlsruher Saglik (9./12.) stellte mit seinen Saisontreffern acht und neun die Weichen schon früh Richtung zweiter Auswärtserfolg. Paderborn ist seit vier Spielen ungeschlagen und hat nur eine der letzten acht Partien verloren.

Der ersatzgeschwächte KSC, der auf neun Stammspieler verzichten musste, kam lediglich durch Andreas Schäfer zum Anschlusstreffer (88.) und sitzt nach drei Niederlagen in den vergangenen vier Spielen im Tabellen-Mittelfeld fest.

Saglik mit Doppelpack

"Wir waren in die Zweikämpfen nicht aggressiv genug. Wäre das Anschlusstor früher gefallen, wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen. Man muss aber auch dem Gegner Respekt zollen, sie haben eine ballsichere und spielstarke Mannschaft. Wir hingegen waren personell dezimiert", sagte KSC-Trainer Markus Schupp.

Die Gäste erwischten einen Traumstart, als Gaetano Manno Saglik mit einer Flanke von der linken Seite mustergültig bediente. Der Türke schob den Ball am chancenlosen Karlsruher Keeper Markus Miller vorbei zur Führung ein.

Nur knapp drei Minuten später ließ Saglik die KSC-Abwehr wieder schlecht aussehen. Nach erneuter Vorarbeit von Manno umspielte der Stürmer Dino Drpic und erhöhte auf 2:0.

Tarvajärvi trifft nur die Latte

Vom frühen Schock erholten sich die Gastgeber nur langsam. Erst nach einer guten halben Stunde kamen sie gefährlich vor das Paderborner Gehäuse.

Nach einem Kopfball von Niklas Tarvajärvi an die Latte scheiterte Anton Fink mit seinem Nachschuss an SC-Torhüter Daniel Masuch (33.).

Nach dem Wechsel blieben Chancen Mangelware. Markus Krösche (59.) verpasste nach einem Alleingang die vorzeitige Entscheidung zu Gunsten der Schubert-Elf.

Schließlich gelang Andreas Schäfer noch der Anschlusstreffer, der für die Heim-Elf aber zu spät kam. Bei Karlsruhe überzeugten Miller und Tarvajärvi. Saglik sowie Manno verdienten sich bei Aufsteiger Paderborn gute Noten.

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