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Energie-Stürmer Leonard Kweuke (r.) scheiterte kläglich am Pfosten © getty

Duisburg gewinnt das Duell gegen Cottbus durch einen Treffer von Baljak in der Nachspielzeit. Zuvor scheitert Jula an Starke.

Cottbus - Durch den fünften Auswärtssieg in Folge hat der MSV Duisburg seine Ambitionen auf den Aufstieg in die Bundesliga untermauert.

In einem insgesamt trostlosen Spiel im "Kühlschrank" von Cottbus kam der MSV durch ein spätes Tor von Winter-Neuzugang Srdjan Baljak zu einem nicht unverdienten 1:0 (0:0)-Erfolg.

Damit bleibt der MSV Sechster, ist aber punktgleich mit dem direkt davor platzierten Trio FC Augsburg, Arminia Bielefeld und Fortuna Düsseldorf.

Rückkehr in die Bundesliga in weiter Ferne

Energie Cottbus bleibt auf dem 13. Platz. Die direkte Rückkehr in die Bundesliga ist für den Absteiger in weiter Ferne, auf den Relegationsplatz gegen den Abstieg haben die Lausitzer aber komfortable zehn Punkte Vorsprung.

"Man freut sich natürlich, wenn man kurz vor Ende ein so wichtiges Tor schießt", sagte MSV-Trainer Milan Sasic: "Man hat über das gesamte Spiel gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten, und das haben wir geschafft. "

6188 Zuschauer im Stadion der Freundschaft sahen bei zehn Grad minus eine schwache Partie. Dabei hatte sie verheißungsvoll begonnen:

Jula vergibt Elfmeter

Schon nach wenigen Sekunden entschied Schiedsrichter Peter Sippel (München) nach einem Handspiel von Tiago im Strafraum auf Elfmeter für Cottbus.

Der Rumäne Emil Jula ließ die große Chance jedoch ungenutzt und scheiterte am gut reagierenden Tom Starke im Tor des MSV.

Lähmende Kälte

Nach dem hektischen Beginn schien die Kälte die Akteure mehr und mehr zu lähmen. Beide Teams kamen im weiteren Spielverlauf nur kaum noch zu wirklich nennenswerten Torchancen.

Baljak verzog nach einem schönen Konter knapp (13.), Energie-Stürmer Leonard Kweuke traf nach einer schönen Einzelleistung per 14-m-Schuss den Pfosten.

Während bei Energie Markus Brzenska und Kweuke den besten Eindruck hinterließen, gefielen auf Seiten der Gäste vor allem Björn Schlicke und Baljak.

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