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Deniz Naki feiert seinen Treffer zum 2:0 für den FC St. Pauli © getty

St. Pauli führt Duisburg im Stadion des MSV phasenweise vor und übernimmt Platz eins. Duisburg verliert etwas den Anschluss.

Duisburg - Der FC St. Pauli ist an die Tabellenspitze gestürmt und hat Verfolger MSV Duisburg abgeschüttelt.

Die beste Auswärtsmannschaft der Zweiten Liga wurde ihrem Ruf in beeindruckender Weise gerecht und siegte bei den "Zebras" verdient mit 2:0 (2:0).

Mit dem achten Sieg im elften Auswärtsspiel eroberte das Team von Trainer Holger Stanislawski mit 42 Punkten zumindest bis zum Montag die Tabellenführung.

Ebbers und Naki treffen

Dann kann der 1. FC Kaiserslautern (40 Zähler) mit einem Sieg bei Alemannia Aachen wieder vorbeiziehen.

Duisburg bleibt unterdessen mit 34 Punkten Sechster. Der Ex-Duisburger Marius Ebbers (6.) und U-21-Nationalspieler Deniz Naki (20.) erzielten die Treffer der Norddeutschen.

"Das war schon eine Ansage"

"42 Punkte reichen nicht zum Aufstieg, aber wenn man gesehen hat, wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, war das schon eine Ansage. Das wollen wir Woche für Woche bestätigen", sagte Torschütze Ebbers.

MSV-Coach Milan Sasic war dagegen enttäuscht: "Wir haben in der ersten Halbzeit versagt. Wir brauchen kein Alibi."

Lehrstunde für Duisburg

Vor etwa 16.446 Zuschauern in der MSV-Arena erteilten die Gäste den Duisburgern in der ersten Halbzeit auf dem tiefen Boden eine Lehrstunde.

Ebbers köpfte bei seinem 12. Saisontreffer eine Flanke von Naki unbedrängt ein. Danach konterte St. Pauli die teilweise hilflos wirkenden Gastgeber mustergültig aus.

Naki traf nach einem Querpass von Rouwen Hennings, der dem überforderten MSV-Abwehrspieler Kristoffer Andersen immer wieder davonlief.

Starke verhindert Schlimmeres

Danach vereitelte MSV-Schlussmann Tom Starke bei Chancen von Mathias Lehmann (25.), Naki (32., 38.) und Ebbers (39.) mehrfach einen höheren Rückstand.

Zudem hatte Max Kruse mit einem Pfostenschuss Pech (33.). Die einzige nennenswerte Duisburger Chance vor der Pause hatte Christian Tiffert, doch er scheiterte freistehend an Mathias Hain (43.).

Nach der Pause kam Duisburg besser ins Spiel und durch Caiuby (47.), Olcay Sahan (53.) und Dario Vidosic (54.) zu guten Möglichkeiten.

Bei Duisburg überzeugten Torhüter Starke und nach der Pause Tiffert, bei den Gästen verdienten sich Florian Bruns und Naki die Bestnoten.

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