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Kaiserslautern will nach drei sieglosen Spielen endlich wieder jubeln © getty

Kaiserslautern will nach drei sieglosen Spielen den Abwärtstrend stoppen. Aachen kündigt den Pfälzern einen harten Kampf an.

München - Nur einen Punkt aus den letzten drei Spielen geholt, dabei nur ein Tor erzielt - nach der überragenden Hinrunde steckt der 1. FC Kaiserslautern in einer Krise.

Mit einem Sieg im Montagsspiel bei Alemannia Aachen (ab 20 Uhr LIVE) wollen die Pfälzer den Abwärtstrend stoppen und die Tabellenführung vom FC St. Pauli zurückerobern.

Vorfreude bei den Pfälzern

"Wir freuen uns riesig auf die Partie", sagt FCK-Trainer Marco Kurz.

"Aachen wird mitspielen, dadurch sehe ich mehr Räume für uns", glaubt der Ex-Profi: "Die Mannschaft geht in die richtige Richtung, wir wollen ein gutes Spiel machen." (DATENCENTER: Zweite Liga)

Bugera ist "nicht bange"

Beim 0:0 gegen Schlusslicht Rot Weiss Ahlen habe man "schon eine deutliche Steigerung" gesehen, findet auch Alexander Bugera.

"Wenn wir mit unserer ganzen Leidenschaft am neuen Tivoli auftreten, dann ist mir nicht bange", so der Linksverteidiger, der seinen Vertrag vergangene Woche bis 2012 verlängerte.

Noch kein FCK-Sieg auf dem Tivoli

Die Statistik spricht jedoch zumindest nicht für einen FCK-Sieg: In ihren bislang fünf Gastspielen auf dem Tivoli haben die Lauterer drei Niederlagen kassiert und zweimal ein Remis geholt.

Und die Aachener wollen den "Roten Teufeln" wieder einen heißen Tanz bieten.

"Über die Schmerzgrenze gehen"

"Kaiserslautern spielt sehr körperbetont, mit hohem Tempo. Da kommt einiges auf uns zu", weiß Alemannia-Coach Michael Krüger.

"Aber wir sind stark genug und mit dem nötigen Selbstbewusstsein ausgestattet, um hier jedem Gegner Paroli zu bieten", glaubt Krüger und fordert: "Wir müssen 90 Minuten lang an die Schmerzgrenze oder sogar noch darüber hinaus gehen."

Jepsen schlägt forsche Töne an

Nach zuvor vier Spielen ohne Niederlage kassierte Aachen zuletzt ein 0:1 auf St. Pauli. Mit einem Sieg würden die Westdeutschen sich auf den achten Platz verbessern.

"Jetzt holen wir Montag drei Punkte und am Sonntag holen wir in Frankfurt drei Punkte", kündigt Alemannias Neuzugang Allan Jepsen selbstbewusst an.

Der Däne, der zwischen 1997 und 1999 26 Spiele für den Hamburger SV absolvierte, kam ablösefrei vom FC Randers.

"Für 90 Minuten bin ich in jedem Fall fit", brennt der Linksverteidiger auf seinen Einsatz.

Keine Personalsorgen

"Seine Chancen, dass er von Anfang dabei sein wird, sind ganz gut", deutete Krüger an, der aus dem Vollen schöpfen kann.

Auch Aimen Demai, der zuletzt an eine Oberschenkelverhärtung gelitten hatte, dürfte einsetzbar sein.

Auch Marco Kurz hat - bis auf die Langzeitverletzten - alle Mann an Bord. Erik Jendrisek ist wieder fit und Georges Mandjeck ist vom Afrika-Cup zurück.

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