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Sascha Kirschstein begann seine aktive Laufbahn bei Eintracht Braunschweig © getty

Rot Weiss Ahlen gelingt ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf. Vor allem der überragende Sascha Kirschstein sichert am Ende die drei Punkte.

München - Schlusslicht Rot Weiss Ahlen hat im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga ein Lebenszeichen abgegeben.

Die Ahlener kamen dank eines überragenden Torhüters Sascha Kirschstein zu einem 1:0 (1:0)-Erfolg bei 1860 München und fügten den "Löwen" die erste Niederlage nach sieben Spielen zu.

Die Ahlener dagegen verkürzten durch ihren zweiten Auswärtssieg der Saison mit jetzt 15 Punkten den Rückstand auf die TuS Koblenz auf Relegationsplatz 16 auf zwei Zähler.

Vor 14.800 Zuschauern erzielte Benjamin Kern in der 27. Minute mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern genau in den linken Winkel das Tor des Tages für die Ahlener, die auswärts zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen blieben.

"Ein geiles Spiel"

Dass dieser Treffer den Gästen zum Sieg reichte, hatten sie in der Folge aber ihrem Torhüter Kirschstein zu verdanken. Schon in der 18. Minute hatte der 29-Jährige gegen Sascha Rösler und Mathie Beda gerettet.

Nach dem Seitenwechsel vereitelte er noch reihenweise weitere Chancen der Sechziger.

"Das ist ein geiles Spiel gewesen. Ich bin froh, dass wir drei Punkte mit nach Hause nehmen", sagte Kirchstein, der auswärts jetzt seit 429 Minuten, mehr als sieben Stunden, ohne Gegentor ist:

"Es ist sensationell, wie wir im Moment spielen. Wir haben gezeigt, dass wir noch nicht abgestiegen sind und dass mit uns noch zu rechnen ist."

Harter Schädel

Kirschstein ließ sich auch nicht davon aufhalten, dass er in der 80. Minute mit dem Kopf gegen den Pfosten prallte oder in der 50. Minute von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden war.

Danach leistete sich der Münchner Stadionsprecher noch einen dicken Fauxpas, als er die Zuschauer aufforderte, sich vom Ahlener Torhüter nicht provozieren zu lassen.

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