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Szene aus dem Hinspiel: Karlsruhes Iashvili (l.) gegen Brzenska © getty

Vor der Saison hatten Karlsruhe und Cottbus vom Aufstieg geträumt, nun kämpfen sie im unteren Mittelfeld. Aachen empfängt RWO.

München - Eins haben der Karlsruher und Cottbus gemein: sie sind weit entfernt von ihrem ursprünglichen Saisonziel.

Statt mit tollem Fußball um den Aufstieg zu spielen, müssen der KSC und der FC Energie vor ihrem Aufeinandertreffen (ab 12.45 Uhr LIVE) aufpassen, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Der KSC steht im Jahr 2010 noch ohne Punkte da. Mit drei Niederlagen in Serie ist der Rückrundenstart deutlich misslungen.

"Wir wollen etwas gutmachen und haben etwas gutzumachen", sagt Trainer Markus Schupp kämpferisch. "Wir müssen endlich die in der Zweiten Liga nötige Kampfkraft an den Tag legen."

Schupps Glanz-Debüt im Hinspiel

Gegen Cottbus feierte Schupp Im Hinspiel am fünften Spieltag noch einen glänzenden 4:2 Einstand.

Fünf Monate später steht der KSC auf Platz 13 hinter Cottbus und den eigenen Erwartungen.

In der Lausitz stärkte der Vorstand dem wackelnden Trainer Claus-Dieter "Pele" Wollitz und der Mannschaft zuletzt den Rücken.

Shao fehlt bei Cottbus

Der Cottbus-Trainer quälte die Mannschaft mit langen Videoausschnitten der letzten Spiele und hofft so auf einen "Aha-Effekt": "Wir wollten uns damit bewusst auseinandersetzen"

Verzichten muss er in Karlsruhe wahrscheinlich auf Daniel Ziebig, Markus Brzenska und Jiayi Shao.

Besonders schmerzvoll ist der Ausfall des Chinesen. Der Stürmer traf bereits fünfmal gegen die Badener.

Doch Wollitz bleibt optimistisch: "Wir werden dennoch eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld schicken"

50 Helfer gegen "General Winter"

Befürchtungen, dass das Spiel aufgrund der schlechten Wetterlage abgesagt werden muss, haben sich nicht bestätigt.

50 Helfer beseitigten am Freitagmorgen die Schneemassen. "Die Mannschaft will unbedingt spielen" bestätigt KSC-Trainer Schupp.

Die Statistik spricht deutlich für Karlsruhe. In der Zweiten Liga alle fünf Heimspiele gegen Cottbus bisher gewonnen.

In der zweiten Samstagspartie trifft Alemannia Aachen auf Rot-Weiß Oberhausen.

Samstag:

Karlsruher SC - FC Energie Cottbus

Der KSC, der zuletzt drei Niederlagen in Serie kassierte, musste in jedem seiner vergangenen 14 Partien mindestens einen Gegentreffer hinnehmen (alle Spiele ab 12.45 Uhr LIVE).

Die Cottbuser, die in den bislang vier Rückrundenspielen nur einen Zähler einfuhren, konnten bei sieben Auftritten in Karlsruhe noch nie gewinnen. (Hinspiel: 4:2)

Alemannia Aachen - Rot-Weiß Oberhausen

Aachen wartet seit drei Auftritten auf seinen achten Saisonsieg.

Von den jüngsten vier Heimpartien konnten die Alemannen nur eine gewinnen. Nach zuvor neun Begegnungen ohne Dreier feierte Oberhausen zuletzt einen 2:1-Erfolg gegen Rostock. (Hinspiel: 1:2)

Sonntag:

SpVgg Greuther Fürth - TSV 1860 München

Nach zuvor drei Siegen ohne Gegentor kassierte Fürth beim jüngsten 1:2 in Bielefeld die erste Rückrunden-Niederlage (alle Spiele ab 13.15 Uhr LIVE).

Nach zuvor sieben Spielen ohne Niederlage mussten sich die Münchner zuletzt Schlusslicht Ahlen mit 0:1 geschlagen geben. (Hinspiel: 1:3)

TuS Koblenz - Hansa Rostock

Koblenz kassierte in den jüngsten vier Auftritten nur eine Niederlage.

Gegen Rostock haben die Koblenzer noch kein Heimspiel gewonnen. Rostock kassierte zuletzt zwei Niederlagen. (Hinspiel: 1:2)

FC Augsburg - Fortuna Düsseldorf

Augsburg ist seit fünf Begegnungen ungeschlagen. Die jüngsten fünf Heimspiele konnte das Team von Trainer Jos Luhukay alle gewinnen.

Düsseldorf wartet seit fünf Auswärts-Auftritten auf einen Dreier. (Hinspiel: 1:1)

Montag:

MSV Duisburg - 1. FC Kaiserslautern

Nach den beiden jüngsten Niederlagen ohne eigenes Tor sind die Duisburger im Aufstiegskampf vorerst zurückgefallen. Kaiserslautern holte aus den jüngsten drei Partien ohne Gegentor sieben Zähler (20 Uhr LIVE).

Die letzten vier Duelle in Duisburg endeten jeweils Unentschieden. (Hinspiel: 1:4)

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