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Aachens Matchwinner mit zwei Treffern: Benjamin Auer © imago

Mit zwei Kopfballtoren gegen Oberhausen beendet der Stürmer Alemannias Abwärtstrend. Spielerisch geht bei Aachen wenig.

Aachen - Dank Benjamin Auer hat Alemannia Aachen den Anschluss an das obere Tabellendrittel geschafft.

Mit seinen Saisontreffern Nummer neun und zehn (15. und 81.) besiegelte der Torjäger den 2:1 (1:1) Erfolg im West-Duell gegen Rot-Weiß Oberhausen.

Die Mannschaft von Trainer Michael Krüger beendete damit zugleich ihre Mini-Krise nach zuvor drei Begegnungen ohne "Dreier".

Thomas Schlieter (13.) hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht.

"Wir wussten was uns erwartet"

"Wir wussten genau, was uns erwartet. Schon in den vergangenen Partien gegen Oberhausen haben wir gemerkt, dass uns diese Mannschaft nicht unbedingt liegt. Die erste Halbzeit war sehr ordentlich, weil wir schnell gespielt haben, mit nur ein, zwei Kontakten", meinte Auer.

Und weiter: "In der zweiten Halbzeit war das Spiel phasenweise schon etwas fad. Letztlich sind wir froh, dass wir die drei Punkte hier behalten konnten", meinte Auer.

Aachen begann vor 19.115 Zuschauern hochmotiviert und ließ sich auch durch den frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen.

Rückstand schockt wenig

Die Gastgeber hatten die Begegnung im Griff, versäumten es jedoch, Kapital daraus zu schlagen. Besonders in der Offensive offenbarte die Alemannia erschreckende Schwächen.

Oberhausen agierte äußerst passiv und wartete auf seine Konterchancen.

Nach etwa einer Stunde erhöhten die Aachener den Druck, und das Spiel verlagerte sich immer mehr in die Oberhausener Hälfte. Pech hatte Mirko Casper in der 72. Minute, als er bei der einzigen großen Möglichkeit der zweiten Halbzeit mit einem Kopfball nur die Latte traf.

Nur Kaya überzeugt

Besser machte es Auer ebenfalls per Kopf aus nur acht Metern zum 2:1.

In einer insgesamt langweiligen Begegnung mit nur wenigen Höhepunkten vermochten bei Aachen Torschütze Auer und Seyi Olajengbesi zu gefallen.

Eine gute Note aufseiten der Oberhausener verdiente sich allenfalls Markus Kaya.

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