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Sascha Rösler (Mitte) kam 2008 von Borussia Mönchengladbach zu 1860 München © imago

1860 lässt mit dem Sieg über Greuther Fürth die Schmach von Ahlen vergessen. Einem Ex-Gladbacher gelingt das goldene Tor.

München - Die SpVgg Greuther Fürth und 1860 München treten nach dem bayerischen Derby im Tabellenmittelfeld der Zweiten Liga weiter auf der Stelle.

Daran änderte auch der 2:1 (0:1)-Erfolg der "Löwen" nichts. Fürth, das seit drei Pflichtspielen ohne Sieg ist, auf Platz elf, dümpelt ebenso im Niemandsland der Tabelle wie die "Löwen" auf Rang zehn.

Vor 7500 Zuschauern legten die Gäste los wie die Feuerwehr.

Bereits nach 39 Sekunden schockte Sascha Rösler die Fürther, als er eine Flanke von Antonio Rukavina per Direktabnahme aus 14 Metern zu seinem ersten Saisontor verwertete.

Fürths Marino Biliskov fälschte den Schuss unhaltbar für Ersatztorhüter Max Grün ab, der den verletzten Stephane Loboue (Muskelfaserriss) vertrat. (DATENCENTER: Zweite Liga)

Nöthe trifft zum Ausgleich

Zum verdienten Ausgleich traf Christopher Nöthe mit seinem zehnten Saisontor in der 68. Minute, bevor erneut Rösler (89.) das 2:1 besiegelte.

Nach der Anfangsviertelstunde schaltete 1860 einen Gang zurück. Allerdings standen die Gäste in der Abwehr lange sicher. Im zweiten Durchgang zog sich 1860 allerdings zu weit zurück.

Sandro Kaiser prüfte zunächst noch den gut postierten Grün (46.).

Müller vergibt Großchance

Im direkten Gegenzug schoss Fürths Nicolai Müller einen von 1860-Keeper Gabor Kiraly nur abgeklatschten Allagui-Schuss aus sechs Metern und spitzem Winkel am leeren Tor vorbei.

In der 60. Minute brachte Nöthe das gleiche Kunststück noch einmal fertig, indem er den Pfosten traf.

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