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Handeinsatz: Duisburgs Caiuby (r.) hält sich Gegenspieler Ivo Ilicevic vom Leib © getty

Die Pfälzer sind mit einem Remis zurück an die Tabellenspitze gesprungen. Duisburg gleicht kurz nach dem Rückstand wieder aus.

Duisburg - Der 1. FC Kaiserslautern ist an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga zurückgekehrt.

Durch ein 1:1 (0:0) beim MSV Duisburg zum Abschluss des 22. Spieltages übernahmen die "Roten Teufel" wieder den ersten Platz vom FC St. Pauli, der am Wochenende vorgelegt hatte.

Während die Lauterer nach wie vor auf Kurs sind, hat der MSV nach seinem dritten Match in Folge ohne Sieg den Anschluss an die Aufstiegsplätze verloren (DATENCENTER: Zweite Liga).

"Es wäre vielleicht mehr drin gewesen, aber unter dem Strich war das eine gerechte Punkteteilung. Wir haben zwei hochkonzentrierte Mannschaften gesehen", resümierte FCK-Trainer Marco Kurz.

Er ergänzte: "Wir haben hervorragend gegen einen klasse Gegner gespielt, darauf lässt sich aufbauen."

Sein Pendant Milan Sasic analysierte: "Keiner wollte einen Fehler machen, das Spiel war auf taktisch hohem Niveau. Zum Glück haben wir den Ausgleich erzielt. Dadurch haben wir mit Sicherheit Selbstvertrauen getankt."

Führung hält nicht lange

Erik Jendrisek hatte die Gäste mit seinem neunten Saisontor in der 71. Minute in Führung gebracht, nur zwei Minuten später gelang Srdjan Baljak der verdiente Ausgleich für die Hausherren, bei denen der frühere FCK-Trainer Milan Sasic auf der Bank sitzt.

14.008 Zuschauer sahen eine ausgeglichene erste Hälfte, in der die Duisburger optisch überlegen waren, aber keine zwingenden Chancen herausspielen konnten. Dagegen waren die Gäste bei ihren Kontern zweimal gefährlich.

Lautern lässt Chancen liegen

In der fünften Minute vergab Jendrisek gegen den gut reagierenden MSV-Torwart Tom Starke die mögliche Führung, in der 32. Minute verfehlte FCK-Kapitän Martin Amedick per Kopf das Ziel nur knapp.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Pfälzer durch Adam Nemec und Ivo Ilicevic erneut zwei gute Konterchancen, die aber beide vergeben wurden.

Beste Spieler bei den Hausherren waren Ivica Grlic und Baljak. Bei den Pfälzern, die das Hinspiel 4:1 gewonnen hatten, verdienten sich Sidney Sam und Jendrisek die Bestnoten.

"Wir müssen mit dem Ergebnis zufrieden sein. Das Positive ist, dass wir wieder nicht verloren haben. Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen St. Pauli", blickte Jendrisek schon wieder nach vorne.

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