vergrößernverkleinern
Anderson Bamba (r.) erzielte in der 30. Minuten das 1:0 für die Fortuna © getty

Die Fortuna ist gegen Ahlen das klar bessere Team und gewinnt deutlich. Mit dem Sieg bricht das Team einen Vereinsrekord.

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf bleibt zu Hause eine Macht.

Nach einem 4:0 (3:0) gegen Tabellenschlusslicht Rot Weiss Ahlen zum Auftakt des 23. Spieltages in der Zweiten Liga ist der Aufsteiger saisonübergreifend seit genau zehn Monaten vor eigenem Publikum ungeschlagen und hat zudem mit dem achten Heimsieg in Folge seinen Vereinsrekord aus der Saison 1987/88 eingestellt.

Der Brasilianer Anderson (31.), die Bremer Leihgabe Torsten Oehrl (37.), Torjäger Martin Harnik (44.) und Sebastian Heidinger (64.) sorgten dafür, dass der zweimalige DFB-Pokalsieger nach seinem bislang höchsten Saisonsieg weiter vom Durchmarsch in die Bundesliga träumen darf.

"Wir haben heute die 40 Punkte erreichen können. Das ist klasse und ein Grund zur Freude für die Fortuna", sagte Trainer Norbert Meier zum ursprünglichen Saisonziel.

Und Martin Harnik blickte bereits nach vorne: "Von mir aus können wir jetzt auch vom Aufstieg reden."

Der Tabellenletzte, der zuvor auswärts sechs Mal hintereinander nicht verloren hatte, machte den Hausherren nur 20 Minuten das Leben schwer.

Anderson köpft die Führung

Vor 18.500 Zuschauern hatten die Gastgeber in der 23. Minute dann die erste Chance, als Marco Christ nach guter Vorarbeit von Harnik an RWA-Torwart Sascha Kirschstein scheiterte.

Sieben Minuten später war der Bann gebrochen, als Abwehrspieler Anderson im Anschluss an einen Freistoß von Christ per Kopf seinen zweiten Saisontreffer zur Führung erzielte.

Fortuna macht das Spiel

Für Ahlen war es das erste Gegentor seit 460 Minuten. Nach dem 2:0 von Winterzugang Oehrl, der seinen ersten Treffer für die Fortuna erzielte, spielte dann nur noch Düsseldorf.

Auf Vorabeit von Oehrl gelang Harnik kurz vor der Pause sein elfter Saisontreffer.

Ahlen ungefährlich

Auch nach der Pause konnten die Gäste das Blatt nicht wenden, da die Gastgeber in der Defensive sicher standen und Ahlen nie näher als an den Strafraum kam.

Nach dem Treffer von Heidinger gab sich der Tabellenletzte dann endgültig auf.

Beste Spieler bei den Fortunen waren Anderson, Oehrl und Harnik. Bei Ahlen überzeugte lediglich der nimmermüde Thomas Bröker.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel