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SVWW-Coach Christian Hock spielte von 1994 bis 2003 für Mainz 05 © imago

Drei Wehener Spieler und der Trainer waren schon für Mainz aktiv. Während der SVWW unter Druck steht, warnen die 05er.

Von Andreas Kloo

Für vier Akteure des SV Wehen-Wiesbaden ist das Spiel bei Mainz 05 (Mo., ab 20 Uhr LIVE) eine Rückkehr in die alte Heimat.

Wehens Trainer Christian Hock spielte neun Jahre im Mittelfeld der Mainzer.

Auch Sandro Schwarz, Bakary Diakite und Abdelaziz Ahanfouf waren bereits jenseits des Rheins aktiv.

Doch vor der Partie sieht es ganz und gar nicht danach aus, dass das Ehemaligentreffen in Mainz ein erfreuliches Ereignis für das Quartett wird.

Wehen steht ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz, hat in den letzten beiden Spielen acht Gegentore kassiert. Auch die bisherigen beiden Duelle mit den Mainzern in der Zweiten Liga gingen verloren.

Dennoch zeigt sich Sandro Schwarz kämpferisch: "Wir können uns jetzt eine Woche lang hinstellen und rumjammern: 'Oh, jetzt kommt Mainz'. Aber das ist für mich der falsche Ansatz. Wir stellen uns dem Derby und werden alles daran setzen, dort auch einen Punkt mitzunehmen."

"Eine gefährliche Situation"

Die Mainzer nehmen die Begegnung trotz der eindeutigen Favoritenrolle nicht auf die leichte Schulter: "Wiesbaden kommt hier nicht her, um uns die Punkte einfach so vorbei zu bringen, die wollen selbst punkten. Von uns hingegen erwartet jeder, dass wir einen Heimdreier holen, das ist eine gefährliche Situation", warnt Manager Christian Heidel.

Dank der Lauterer 0:5-Pleite in Koblenz würden sich die Mainzer mit einem Sieg an die Tabellenspitze setzen.

Trainer Jörn Andersen fordert vor allem angesichts der kommenden schweren Aufgaben einen Sieg: "Danach haben wir ein hartes Programm mit Gegnern wie Aachen, Duisburg, Freiburg und Ahlen mit drei Auswärtsspielen, ein Polster wäre also nicht schlecht."

FSV mit Sorgen in der Abwehr

Allerdings hat der FSV personelle Probleme in der Abwehr. Neben Bo Svensson fällt nun auch noch Christian Demirtas mit einer Entzündung im Knie aus. Aber die Stärken der Mainzer liegen ohnehin in der Offensive.

Neben Goalgetter Aristide Bance, der zuletzt beim 2:0 in Augsburg die Schwaben im Alleingang erlegte, zeigt auch Felix Borja wieder aufsteigende Form. Der Ecuadorianer brachte nach seiner Einwechslung in Augsburg viel Schwung und wird wohl in die Startelf rücken.

Auf Wehener Seite ist der Einsatz von Sascha Amstätter und Abdelaziz Ahanfouf fraglich. Beide laborieren an einer Nasennebenhöhlenentzündung.

Wer steigt auf? Hier mitdiskutieren!

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