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Giovanni Federico hat in dieser Saison bisher zwölf Treffer erzielt © getty

St. Pauli verliert gegen Bielefeld und fällt auf Rang drei. Die Arminia feiert ihren Torjäger Giovanni Federico.

Hamburg - Der FC St. Pauli verliert im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga weiter an Boden.

Die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski blieb beim 0:1 (0:1) gegen Arminia Bielefeld zum dritten Mal in Folge ohne Sieg und musste den so wichtigen zweiten Platz an den FC Augsburg abtreten.

Und von hinten naht weitere Gefahr: Die Bielefelder, die den dritten Sieg aus den letzten vier Partien feierten, rückten bereits bis auf drei Punkte an St. Pauli heran (DATENCENTER: Zweite Liga).

Gleiches könnte Fortuna Düsseldorf mit einem Sieg bei Alemannia Aachen am Montag (ab 20.15 Uhr LIVE) gelingen.

Federico staubt ab

Vor 19.900 Zuschauern am ausverkauften Millerntor machte Giovanni Federico (33.) mit seinem zwölften Saisontor den Bielefelder Sieg perfekt.

Der frühere Karlsruher war nach feinem Zuspiel per Hacke von Pavel Fort aus kurzer Entfernung zur Stelle.

"`Wir müssen jetzt in jedem Spiel punkten. Wir haben noch drei, vier Punkte Abstand zu den vorderen Plätzen, da brauchen wir auch nächste Woche gegen den Karlsruher SC einen Sieg", sagte Arminia-Kapitän Rüdiger Kauf.

St.-Paulis-Keeper Hain lobt Gegner

St. Paulis Torwart Mathias Hain war dagegen enttäuscht:

"Der Bielefelder Sieg war verdient. Die Arminia hätte in der ersten Halbzeit auch noch ein zweites Tor machen können, wenn sie die Konter besser ausgespielt hätte."

Hausherren dominieren in zweiter Hälfte

Die Gäste agierten aus einer gut gestaffelten Hintermannschaft und waren bei ihren schnell vorgetragenen Kontern vor allem in der ersten Halbzeit stets gefährlich.

Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt.

St. Pauli drängte mit aller Macht auf den Ausgleich und schnürte die Ostwestfalen in ihrer eigenen Hälfte ein.

Platzverweis für Lechner

In der Nachspielzeit sah allerdings noch der Hamburger Florian Lechner Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels (90.+2).

Bei St. Pauli waren Marius Ebbers und Matthias Lehmann die besten Spieler.

Auf Bielefelder Seite wussten Oliver Kirch und Fort zu gefallen.

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