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Beim 1. FC Köln erlebte Mokhtari eine schwierige Zeit: Nur 13 Spiele, kein Tor © getty

Ein ehemaliger Bundesligprofi bietet sich einem Zweitligisten an und will dafür kein Geld sehen. Eine Chance für beide Seiten.

Frankfurt/Main - Der derzeit vereinslose Mittelfeldspieler Youssef Mokhtari hat dem im Abstiegskampf der 2. Bundesliga steckenden Aufsteiger FSV Frankfurt ein verlockendes Angebot gemacht.

"Ich bin ein Bornheimer Junge. Der FSV ist mein Heimatverein. Ich würde bis zum Winter ohne Gehalt spielen. Und die Prämien könnte der FSV an bedürftige Kinder spenden", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi vom 1. FC Köln und MSV Duisburg der "Bild"-Zeitung.

Bruder Oualid schon da

Verpflichtet haben die Hessen am Montag schon mal seinen kleinen Bruder Oualid.

Der 26-Jährige, der bereits für Jahn Regensburg, den VfR Mannheim, den SV Wehen und zuletzt drei Jahre für Kickers Offenbach spielte, war zuletzt ebenfalls vereinslos und unterschrieb einen stark leistungsbezogenen Vertrag bis zum Saisonende.

Zuletzt in Katar gespielt

Der drei Jahre ältere Youssef spielte zuletzt für den Al-Rayyan Sports Club in Katar und hatte im Sommer vergeblich auf ein Angebot aus der Bundesliga gewartet.

Zuletzt sollen Zweitligist 1860 München, der Matthäus-Klub Maccabi Netanja aus Israel und Drittligist VfR Aalen an einer Verpflichtung von Mokhtari, der Marokko im Jahr 2004 ins Finale des Afrika-Cups geführt hatte, interessiert gewesen sein.

Hoffnung auf den "großen" Vetrag

Doch der 29-Jährige hofft auf einen "großen Vertrag" in der Bundesliga und will sich dafür bei den Frankfurtern anbieten.

"Selbstverständlich wäre der FSV eine Plattform für mich, bis das richtige Angebot kommt. Ich bin ablösefrei und kenne mich sehr, sehr gut aus in der 2. Liga. Wenn der FSV da nicht zuschnappt...", erklärte Mokhtari.

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