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Duell im Hinspiel: Deniz Naki (l.) gegen den "Löwen" Tarik Camdal © imago

Die Hanseaten sind unter Zugzwang, doch gegen 1860 München stehen die Vorzeichen schlecht. Auch der FC Augsburg wird gejagt.

München - Der FC St. Pauli steht gewaltig unter Druck.

Drei tor- und damit sieglose Spiele dämpften die Aufstiegsambitionen der Hamburger zuletzt.

Nun geht die Reise nach München (So., ab 13.15 Uhr LIVE), wo das Team von Trainer Holger Stanislawski in insgesamt acht Spielen noch nie gewinnen konnte. (DATENCENTER: Zweite Liga)

Doch die Leistung von 1860 schwankte zuletzt stark. In den letzten sechs Partien wechselten sich Sieg und Niederlage regelmäßig ab.

Pauli fehlen fünf Stammspieler

Wollen die Münchener dieser "Serie" treu bleiben, müssten sie gegen St. Pauli gewinnen.

Und die Vorzeichen dafür stehen auch in der Praxis gut, denn die Hanseaten müssen ohne fünf Stammspieler auskommen.

Rouwen Hennings hat Probleme mit dem Oberschenkel, Carsten Rothenbach mit der Wade und Jonathan Bourgault mit dem Sprunggelenk.

Zudem sind Florian Lechner und Matthias Lehmann gesperrt.

"Mit der rechten Schulter an der Wand"

St. Paulis Sportdirektor Helmut Schulte bereitet das aber keine Sorgen: "Unser Weg wird uns zum Erfolg führen", verkündete der 52-Jährige im "kicker".

1860-Coach Ewald Lienen weiß zwar, dass die Hamburger mit "vielen Toren und Leidenschaft" nicht ohne Grund auf dem dritten Tabellenplatz stehen, aber im Moment eben auch "mit der rechten Schulter an der Wand".

Personell stehen bei Lienens Team Fragezeichen vor den Einsätzen von Benny Lauth, Mathieu Beda und Torben Hoffmann.

Paderborn mit Selbstvertrauen

Im zweiten Topspiel am Sonntag empfängt der FC Augsburg den SC Paderborn.

Augsburg wurde in der Rückrunde vom Jäger zum Gejagten und liegt derzeit mit 47 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.

Paderborn befindet sich auf dem siebten Platz mit zehn Punkten Rückstand zwar deutlich hinter dem Team von Jos Luhukay, hat nach zuletzt drei Siegen in Folge aber Selbstvertrauen.

"Augsburg ist die schwierigste Aufgabe"

"Das Spiel in Augsburg ist die schwierigste Aufgabe, die es im Moment in der Zweiten Liga gibt", sagte SC-Trainer Andre Schubert.

Damit spielt er vor allem auf Augsburgs Torjäger Michael Thurk an, der mit 20 Treffern die Torschützenliste einsam anführt.

Schubert kann allerdings aus dem vollen schöpfen: "Es ist kein Spieler gesetzt. Jeder muss sich immer neu beweisen", so der 38-Jährige.

Sport1.de hat die Fakten zum 25. Spieltag:

Sonntag, 13.30 Uhr

Union Berlin - MSV Duisburg:

Union hat von den letzten sechs Auftritten nur einen gewonnen.

Zuhause sind die Berliner seit fünf Begegnungen ungeschlagen.

Duisburg, das im Jahr 2010 erst einen "Dreier" einfuhr, hat auswärts mehr Punkte geholt (22) als im heimischen Stadion (17).

Hinspiel: 1:3

1860 München - FC St. Pauli:

Die Sechziger haben drei ihrer jüngsten vier Heimspiele gewonnen.

Gegen St. Pauli haben die Münchner eine weiße Heimspiel-Weste: In acht Pflichtspielen gab es acht Siege.

St. Pauli holte in den vergangenen drei Spielen nur einen Zähler und blieb dabei ohne eigenen Treffer.

Hinspiel: 1:3

FC Augsburg - SC Paderborn:

Die Augsburger haben acht ihrer letzten neun Pflichtspiele gewonnen und blieben dabei zuletzt fünfmal ohne Gegentor.

Paderborn feierte zuletzt drei Siege in Serie und erzielte dabei jeweils mindestens zwei Treffer.

In bislang fünf Zweitliga-Partien gegen Augsburg blieben die Paderborner ungeschlagen.

Hinspiel: 2:2

Montag, 20.15 Uhr

Arminia Bielefeld - Karlsruher SC:

Bielefeld hat drei seiner letzten vier Spiele gewonnen.

In ihren bislang elf Saison-Heimspielen blieben die Arminen nur einmal beim 0:1 gegen 1860 München am 13. Spieltag ohne eigenen Treffer.

Der KSC hat von seinen bislang sieben Rückrunden-Auftritten sechs verloren und kassierte dabei jeweils mindestens zwei Gegentore.

Hinspiel: 1:0

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