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Luftkampf: 1860-Akteur Sascha Rösler (l.) gegen Duisburgs Björn Schlicke © getty

Der MSV Duisburg muss sich zunächst mit Mittelmaß zufriedengeben. Rakic nutzt kurz vor Schluss einen Patzer Starkes.

Duisburg - Der MSV Duisburg verliert im Aufstiegsrennen aufgrund seiner Heimschwäche immer weiter an Boden.

Die Zebras kassierten gegen 1860 München in einer niveauarmen Begegnung eine 0:1 (0:0)-Niederlage und weisen als Tabellensechster schon sieben Punkte Rückstand auf den drittplatzierten FC St. Pauli auf.

Von den vergangenen acht Heimspielen gewann der MSV nur eins. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Die Gäste, für die Djordje Rakic in der 84. Minute den Siegtreffer erzielte, klettern nach dem Erfolg auf Platz sieben.

"Wir hatten unsere Gelegenheiten, sind aber zu wenig gelaufen und haben zu wenig Zweikämpfe gewonnen. Wenn wir so spielen, dürfen wir das Wort Aufstieg gar nicht in den Mund nehmen. Ich habe nie den entscheidenden Willen gesehen. Vieles hat gefehlt", sagte MSV-Trainer Milan Sasic.

"Zebras" mit Auswärtstaktik

Vor 12.254 Zuschauern in der MSV-Arena hatte Trainer Milan Sasic seinem Team die zuletzt in Bielefeld und Berlin erfolgreiche Auswärtstaktik verordnet.

Doch auf dem tiefen Boden taten sich zunächst beide Mannschaften schwer, spielerische Akzente zu setzen.

Kampf war Trumpf und die Gäste bestimmten zunächst das Geschehen.

Aigner zielt knapp daneben

Stefan Aigner verfehlte mit einem Flachschuss aus rund 18 Metern das MSV-Tor nur knapp (16.).

Danach kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, doch die Münchner standen kompakt in der Defensive. So sorgte im ersten Durchgang einzig Srdjan Baljak für Gefahr.

In der 19. Minute entschärfte Löwen-Torhüter Gabor Kiraly seinen Distanzschuss, zehn Minuten später ging Baljaks Kopfball nur knapp vorbei.

Rakic trifft aus kurzer Entfernung

Auch nach dem Wechsel ließ der MSV den unbedingten Siegeswillen eines Aufstiegsanwärters lange Zeit vermissen, Torchancen blieben Mangelware.

Die Gäste kontrollierten sogar meist die Begegnung, ohne dabei selber große Torgefahr zu entwickeln.

Sechs Minuten vor Schluss wurden sie aber doch belohnt, als Rakic aus kurzer Entfernung den Ball über die Linie bugsierte.

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