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Der Karlsruher SC will seine Siegesserie fortsetzen © getty

Trainer Schupp nimmt die Karlsruher vor der Partie in Oberhausen in die Pflicht. 1860 empfängt die zuletzt starken Frankfurter.

Von Hardy Heuer

München - Der Karlsruher SC hat sich nach zuletzt zwei Siegen gegen die Aufstiegskandidaten Augsburg und Bielefeld stabilisiert.

Nachdem sich der KSC gegen die Topteams stark präsentierte und die Krise beendet hat, gilt es nun nachzulegen.(DATENCENTER: Zweite Liga)

Und von der Papierform betrachtet kommt nun eine deutlich leichtere Aufgabe auf die Karlsruher zu. Denn in Oberhausen (So., ab 13.15 Uhr LIVE) trifft man auf einen Gegner, der um alles andere als den Aufstieg spielt.

Ganz im Gegenteil, RWO steckt im Abstiegskampf und läuft Gefahr bei einer Niederlage auf den Relegationsplatz abzurutschen.

Nachdem sich die Karlsruher ihrer Abstiegssorgen weitgehend entledigt haben, nimmt Trainer Markus Schupp sein Team weiter in die Pflicht.

"Wir haben unser Ziel noch nicht erreicht"

"Keiner kann davon sprechen, zufrieden zu sein. Wir haben unser Ziel noch nicht erreicht. Es sind noch acht Spieltage - also 24 Punkte, die noch verteilt werden", gibt Schupp die Marschroute für die Partie gegen RWO vor.

Dabei muss der KSC-Coach jedoch auf den türkischen Ex-Nationalspieler Serhat Akin verzichten, der aufgrund von Kniebeschwerden und einem Magen-Darm-Virus ausfällt.

Auch hinter Christian Demirtas, der sich mit Sprunggelenksproblemen rumschlägt, steht ein Fragezeichen. Ex-Nationalspieler Marco Engelhardt kehrt nach Gelbsperre wieder zurück.

Bruns ist optimistisch

Doch auch RWO peilt drei Punkte an. Oberhausens Trainer Hans-Günter Bruns gibt sich trotz der Ausfälle von Tim Kruse, Mike Tullberg, Felix Luz und Kapitän Benjamin Reichert optimistisch: "Wenn wir an unsere Leistung der letzten Wochen anknüpfen, dann bin ich überzeugt, dass wir gegen den KSC gewinnen können."

Zudem lobt er den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft: "Dieser war schon immer super, aber er ist noch besser geworden. Jeder ist mit 100 Prozent dabei, jeder fiebert mit, auch wenn er auf der Bank sitzt."

Leere Ränge in der Allianz-Arena

Die Partie zwischen 1860 München und dem FSV Frankfurt wird vor nur wenigen Zuschauern stattfinden. Aufgrund der Vorfälle gegen Rot-Weiss Ahlen, als Torwart Sascha Kirschstein mit einem Feuerzeug beworfen wurde, sind die Plätze hinter den Toren gesperrt.

1860-Trainer Ewald Lienen gibt dem Ganzen keine große Bedeutung: "Es ist so, wie es ist. Darüber brauchen wir uns jetzt nicht mehr den Kopf zu zerbrechen. Natürlich ist es schade, aber vielleicht hat das Ganze eine erzieherische Wirkung auf die, die das nächste Mal auf die Idee kommen und etwas aufs Spielfeld werfen wollen."

Lienens volle Konzentration geht Richtung Spiel: "Wir sollten uns auf Frankfurt konzentrieren und unsere Leistung abrufen." Damit ist der "Löwen"-Trainer auch gut beraten, denn die Gäste aus Frankfurt stehen zwar auf dem Abstiegs-Relegationsplatz, sind aber seit sieben Spielen ungeschlagen.

"Es wird wenige Veränderungen im Kader geben"

Und FSV-Trainer Hans-Jürgen Boysen kann fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Pekka Lagerblom und Sanibal Orahovac sind alle Mann an Bord.

"Es wird wenige Veränderungen im Kader geben", kündigte Boysen an und ließ dabei offen, ob er mit zwei oder mit einer Spitze agieren wird.

Das Nachsehen könnte dabei Cidimar haben, der zuletzt gegen Fortuna Düsseldorf zweimal getroffen hatte.

Im dritten Spiel des Tages treffen Union Berlin und Alemannia Aachen aufeinander.

Sport1.de hat die weiteren Fakten zu den Sonntagsspielen des 27. Spieltags:

Sonntag (ab 13.30 Uhr)

Rot-Weiß Oberhausen - Karlsruher SC

Oberhausen konnte von seinen letzten fünf Partien nur eine gewinnen.

Von seinen bislang neun Heimspielen gegen Karlsruhe gewann RWO sechs. Der KSC hat sich mit zwei knappen 1:0-Siegen in Folge vorerst von den Abstiegsplätzen entfernt.Hinrunde: 1:1

1.FC Union Berlin - Alemannia Aachen

Union ist seit vier Begegnungen sieglos und blieb dabei dreimal ohne eigenen Treffer.

Die Berliner haben alle drei bisher ausgetragenen Heimspiele gegen Aachen gewonnen. Nach zuvor drei Niederlagen in Serie feierte Aachen zuletzt ein 2:1 gegen Bielefeld. Aus den vergangenen vier Auswärtspartien holten die Alemannen nur einen Punkt beim 1:1 in Frankfurt.Hinrunde: 4:1.

1860 München - FSV Frankfurt

1860 gewann drei seiner jüngsten vier Spiele. Von den vergangenen fünf Heimpartien haben die Münchner vier gewonnen.

Frankfurt ist seit sieben Auftritten ungeschlagen. Mit nur acht Toren in 13 Auswärtspartien stellt der FSV den schwächsten Auswärtsangriff der Liga.Hinrunde: 2:3

Montag (ab 20.15 Uhr)

Fortuna Düsseldorf - 1. FC Kaiserslautern

Düsseldorf ist als einziges Team der Liga zuhause noch ungeschlagen.

Von seinen bislang 22 Pflicht-Heimspielen gegen Kaiserslautern gewannen die Fortunen 12 (vier Unentschieden, 6 Niederlagen). Die seit acht Begegnungen unbesiegten Lauterer erzielten in jedem ihrer jüngsten sieben Spiele mindestens ein Tor.Hinrunde: 2:0

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