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Koblenz' Emmanuel Krontiris gibt die Richtung vor - und trifft © imago

Die TuS schnuppert wieder am Relegationsplatz: Krontiris' Bogenlampe und Pechvogel Fürstner beenden Fürths positive Serie.

Koblenz - Die TuS Koblenz hat einen weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller gemacht.

Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander kam gegen die SpVgg Greuther Fürth zu einem 2:0 (1:0) und holte damit den zweiten Sieg in Folge. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Mit 24 Punkten rückte Koblenz bis auf zwei Punkte an den Relegationsplatz 16 heran.

Dagegen kassierte Fürth nach vier Spielen wieder eine Niederlage, bleibt aber mit 36 Zählern im Tabellenmittelfeld.

Petrik hochzufrieden

"Das war ein ganz wichtiger und verdienter Sieg. Gut gefallen hat mir, wie die Mannschaft die Balance zwischen Abstiegskampf und spielerischen Akzenten gefunden hat", sagte Petrik Sander.

Der TuS-Trainer ergänzte: "Noch aber stehen wir auf dem 17. Platz. Ich bin mir aber auch sicher, dass dieser Sieg nicht der letzte war."

Krontiris ebnet Sieg

Vor 6796 Zuschauern im Stadion Oberwerth brachte Emmanuel Krontiris die Koblenzer mit einer Bogenlampe auf die Siegerstraße (15.) und sorgte zugleich für den ersten Gegentreffer der Franken nach 375 Minuten.

Doppeltes Pech: Die Fürther Hoffnungen auf einen Punktgewinn wurden schließlich durch ein Eigentor von Stephan Fürstner endgültig zunichte gemacht (57.).

"Wenn man auf eine Mannschaft trifft, die um ihre Existenz kämpft, dann kann man nicht so auftreten wie wir heute. So kann man in der Zweiten Bundesliga keine Spiele gewinnen. Ich bin enttäuscht über unsere Leistung", motzte Fürths Trainer Mike Büskens.

Kurioser Treffer

Mit großem Einsatz und hoher Laufbereitschaft rissen die Koblenzer die Partie an sich und wurden schnell durch den kuriosen Führungstreffer von Krontiris belohnt, dessen verunglückte Flanke direkt ins Tor ging.

Kurios war auch der zweite Treffer. Nach einer Flanke von Andreas Glockner köpfte Fürstner den Ball fast unbedrängt ins eigene Tor.

Bei Koblenz waren Krontiris und Edmond Kapllani die besten Spieler. Auf Seiten der Gäste wussten Marino Biliskov und Nicolai Müller zu gefallen.

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