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Youssef Mokhtari im Dress seines früheren Vereins MSV Duisburg © getty

Der FSV hat Verhandlungen mit Youssef Mokhtari aufgenommen, hat aber andere Vorstellungen von einem etwaigen Engagement.

Frankfurt - Der FSV Frankfurt ist nach dem kuriosen Schnäppchen-Angebot von Mittelfeldspieler Youssef Mokhtari hellhörig geworden.

Nach einer ersten Unterredung mit FSV-Manager Bernd Reisig und Trainer Tomas Oral scheint der Wechsel des 29-Jährigen, der sich den Hessen für die verbleibenden Spielen bis zur Winterpause kostenlos angeboten hatte, zum Aufsteiger konkrete Formen anzunehmen.

"Aus den ersten konkreten Gesprächen mit dem FSV ging hervor, dass sie längerfristig und nicht nur bis zum Winter mit mir planen wollen. Dafür bin ich offen, auch wenn die Entscheidung in Ruhe und mit Besonnenheit getroffen werden muss", sagte Mokhtari, der bereits von 1998 bis 2000 für den FSV spielte und in 64 Regionalligaspielen zwölf Tore schoss.

Knackpunkt Ausstiegsklausel

Knackpunkt der Verhandlungen: Die Bornheimer wollen zunächst wohl nur einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009 ohne Ausstiegsklausel im Winter mit dem torgefährlichen Mittelfeldspieler aushandeln.

Für Mokhtari kommt offenbar aber entweder nur ein Kontrakt bis zum Saisonende mit Ausstiegsklausel für die Winterpause oder eine längere Vertragsdauer in Frage.

Zurück in den Blickpunkt

Mokhtaris ursprünglicher Gedanke war, bis zum Winter beim FSV Spielpraxis sammeln zu können, um sich nach seinem Gastspiel bei Al-Rayyan Sports Club in Katar in Deutschland wieder in den Blickpunkt zu spielen.

Mokhtari hatte sich deshalb bereit erklärt, umsonst bis zum Winter für den FSV aufzulaufen.

"Ich bin bereit, bis zum Winter für den FSV zu spielen, wenn die Prämien an bedürftige Kinder gespendet werden. Selbst wenn der FSV in der Lage sein sollte, mir Grundgehalt zu bezahlen, soll das Geld gemeinnützigen Zwecken zugute kommen", hatte Mokhtari erklärt.

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