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Ex-Werder-Profi Frank Fahrenhorst erzielte das3:1 für den MSV Duisburg © getty

Durch einen Sieg gegen die Koblenz ist MSV-Coach Sasic erstmal aus der Schusslinie. Die Aufstiegs-Chancen bleiben aber gering.

Duisburg - Beim MSV Duisburg sitzt Trainer Milan Sasic nach den Turbulenzen der vergangenen Tage wieder fester im Sattel.

Nach zuvor zwei Niederlagen in Folge und einigen Querelen hinter den Kulissen konnten die Zebras durch ein 4:1 (1:0) gegen TuS Koblenz die Wogen an der Wedau wieder einigermaßen glätten. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Durch den erst fünften Heimsieg hat der MSV als Tabellenfünfter zwar wieder Sichtkontakt zu den Aufstiegsplätzen, bei sieben Punkten Rückstand zum Dritten FC St. Pauli ist die Rückkehr in die Eliteklasse allerdings nur Illusion.

Koblenz, das zuvor zweimal hintereinander gewonnen hatte, bleibt auf dem 17. Tabellenplatz in akuter Abstiegsgefahr.

Baljak bringt die Zebras in Führung

Vor 11.684 Zuschauern gelang Srdjan Baljak in der 26. Minute mit seinem sechsten Saisontreffer das verdiente 1:0, wobei er einen Patzer von TuS-Torwart David Yelldell ausnutzte.

Der Keeper machte auch drei Minuten nach Wiederanpfiff beim 0:2 durch Olcay Sahan keine gute Figur. 60 Sekunden später gelang Daniel Gunkel das 1:2, ehe kurz darauf Baljak nur den Pfosten traf.

Frank Fahrenhorst (64. ) und Caiuby (87.) machten den MSV-Erfolg perfekt.

Sander unzufrieden

Der in Hälfte eins sichtlich unzufriedene Gäste-Coach Petrik Sender hatte bereits zwei Minuten vor der Pause einen Doppelwechsel vollzogen.

Tom Geißler und Emmanuel Krontiris mussten vorzeitig das Feld verlassen, dafür kamen Martin Hudec und Christian Müller. Diese Personalwechsel fruchtete allerdings nur wenig.

"Bei uns hat nichts gepasst. Wenn wir nicht an unsere Leistungsgrenze gehen, können wir nichts holen. Das war ein bitterer Abend für uns", sagte Sander nach dem Abpfiff.

MSV dominiert nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel dominierten weiterhin die Hausherren, die nur kurz nach dem 1:2 eine kleine Schwächephase hatten, spätestens nach dem 3:1 den Sieg aber souverän über die Zeit brachten.

Bei Duisburg verdienten sich Baljak und Ivica Grlic die besten Noten, bei den Gästen überzeugten lediglich Gunkel und Müller.

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