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Daniel Adlung bejubelt mit seinen Kollegen Nemeth (l.) und Auer sein zweites Saisontor © getty

Nach dem Pokal-Aus geht der FCA auch in Aachen unter. Die Alemannia dagegen macht einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt.

Aachen - Der FC Augsburg ist auf dem Weg zum Aufstieg erneut ins Stolpern geraten.

Die Schwaben, am vergangenen Dienstag im Halbfinale des DFB-Pokals an Werder Bremen gescheitert (0:2), unterlagen im Punktspiel bei Alemannia Aachen mit 0:4 (0:2) und fielen damit vom zweiten Rang auf den Relegationsplatz zurück.

Augsburg hat nach der zweiten Niederlage in den vergangenen drei Liga-Spielen aber nach wie vor sieben Punkte Vorsprung auf den vierten Platz.(DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Dennoch sprach etwa Daniel Baier warnende Worte an seine Mannschaftskameraden aus. "Wir waren im Kopf nicht ganz da, nicht ganz bei der Sache. Es wissen vielleicht nicht alle, worum es geht. Wir haben das Spiel verschenkt", sagte der Mittelfeldspieler.

Stark veränderte FCA-Elf

Durch den siebten Heimsieg vergrößerten die Gastgeber vor 20. 027 Zuschauern ihren Abstand zu den Abstiegsrängen und können sich des Klassenverbleibs wohl sicher sein.

"Es war wichtig, dass wir gewonnen haben, sonst wäre es nochmal eng geworden", sagte Angreifer Benjamin Auer.

Szilard Nemeth (24.), Daniel Adlung (35.), Nico Herzig (63.) und Timo Achenbach (90.+1) erzielten die Treffer gegen eine Augsburger Mannschaft, die Trainer Jos Luhukay nach dem Pokalspiel stark verändert hatte.

Unter anderem saß der angeschlagene Zweitliga-Toptorjäger Michael Thurk zunächst nur auf der Bank.

Augsburg zu unkonzentriert

In einer unterhaltsamen Zweitliga-Begegnung auf hohem Niveau war Augsburg als beste Rückrunden-Mannschaft nicht auffällig schlechter als die Aachener, nutzte jedoch in den entscheidenden Phasen seine Torchancen nicht.

Unmittelbar vor dem 0:2 etwa hatte der ehemalige Aachener Daniel Brinkmann mit einem Schuss aus rund 16 Metern das Tor nur knapp verfehlt. Hinzu kamen diesmal aber auch erhebliche Unkonzentriertheiten in der Defensive.

Bei ihrer besten Saisonleistung hatten die Aachener in Adlung und Abwehrspieler Seyi Olajengbesi ihre auffälligsten Spieler. Bei den in Abschluss und Abwehr fahrlässigen Gästen gefielen Daniel Baier und Marcel Ndjeng.

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