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St. Paulis Hennings (r.) und Langeneke gehörten beim 2:1 im Hinspiel zu den Torschützen © getty

Die Fortuna will gegen St. Pauli siegen und an den Relegationsplatz heranrücken. Doch auch die Kiez-Kicker brauchen den Dreier.

Von Hardy Heuer

München - Selten ist der saloppe Fußballerspruch so passend, wie zu Ostern.

"Es wird ganz wichtig sein, dass die Jungs am Montag Eier zeigen", fordert der Düsseldorfer Trainer Norbert Meier für das Spiel gegen Aufstiegsaspiranten St. Pauli (ab 20 Uhr LIVE).

Seit 17 Spielen ist die Fortuna zu Hause ungeschlagen und hat seit 568 Minuten kein Gegentor im heimischen Stadion kassiert. Mit 46 Punkten belegt der Aufsteiger einen starken fünften Platz. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Alles könnte gut sein für die Fortuna. Wäre da nicht die aktuelle Mini-Krise von zuletzt vier sieglosen Spielen (drei Remis, eine Niederlage).

Der Ostermontag wäre nun ein äußert günstiger Zeitpunkt, um die Negativserie zu beenden. Denn der FC Augsburg auf dem Relegationsplatz hat gepatzt.

Anderson fraglich

Mit einem Sieg gegen St. Pauli könnte Düsseldorf nun auf fünf Punkte an den Relegationsplatz ranrücken.

Allerdings muss Trainer Meier gegen die Kiez-Kicker womöglich auf Ranisav Jovanovic und Johannes van den Bergh verzichten. Der Einsatz beider Spieler ist fraglich.

Auch hinter Leistungsträger "Bamba" Anderson steht noch ein Fragezeichen. Den Verteidiger ist an einer Mandelentzündung erkrankt.

Hoffen auf Harnik

Die Hoffnungen ruhen vor allem auf den von Werder Bremen ausgeliehenen Stürmer Martin Harnik. Der Österreicher erzielte sechs der letzten zwölf Düsseldorfer Treffer. Acht davon in der heimischen Arena.

Allerdings stellt sich mit dem FC St. Pauli ein starker Gegner im Rheinland vor. Und der Kiez-Klub wird seinerseits versuchen, den Ausrutscher von Kaiserlautern zu nutzen, um den Rückstand auf den Tabellenführer aus der Pfalz auf drei Punkte zu verkürzen.

"Riesiger Schritt Richtung Bundesliga"

Und St. Pauli will den Sieg. "Wir wollen die Ersten sein, die in der ESPRIT arena einen Dreier holen. Das wäre ein riesiger Schritt Richtung Bundesliga", sagt Trainer Holger Stanislawski.

Bei diesem Unterfangen hofft der Trainer vor allem auf seinen Top-Stürmer Marius Ebbers, der bereits 15 Saisontore vorzuweisen hat. Damit stellte er seine persönliche Zweitliga-Bestmarke aus der Saison 2002/03 ein.

Am Ostermontag wird sich zeigen, ob er gegen die zweitbeste Abwehr der Liga einen neuen persönlichen Rekord aufstellen kann.

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