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Matej Mavric (r.) erzielte im Hinspiel den 1:0-Siegtreffer für Koblenz © imago

Koblenz muss in Aachen unbedingt punkten, um dranzubleiben. Ahlen spielt in Paderborn, Bielefeld ist bei 1860 München zu Gast.

Von Hardy Heuer

München - Die TuS Koblenz will nach dem Heimsieg letzte Woche gegen Paderborn ihren Aufwärtstrend aufrechterhalten und auch in Aachen punkten (Fr. ab 17.45 Uhr LIVE).

Mit einem Sieg könnte das Team von Trainer Petrik Sander vorübergehend auf den Relegationsplatz springen, FSV Frankfurt müsste am Sonntag zu Hause gegen Oberhausen nachziehen.

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Sander will "Bonuspunkte"

Sander warnt seine Mannschaft jedoch: "Wir sollten nicht den Fehler machen und auf die anderen Begegnungen schauen. Wir müssen erst einmal unsere Spiele für uns entscheiden. Und dann sehen wir mal, was passiert."

Die Tatsache, dass die TuS das schwächste Auswärtsteam der Liga stellt, will Sander so schnell wie möglich ändern.

"Natürlich ist unsere Auswärtsbilanz überschaubar und nicht so wie ich sie mir vorstelle. Aber das bringt uns jetzt auch nicht weiter", erklärt er. "Es wäre schön und angebracht auch auswärts mal sogenannte 'Bonuspunkte' einzufahren."

Vor allem könnten diese Punkte "am Ende den Ausschlag geben".

Herzig fraglich

Für eine gute Nachricht sorgte Mittelfeldspieler Manuel Hartmann, der wieder mit der Mannschaft trainieren konnte.

Bei Aachen, das drei seiner letzten vier Heimspiele gewonnen hat, ist die Personalsituation etwas angespannter.

Neben Thorsten Burkhardt und Aimen Demai fällt womöglich auch Nico Herzig aus.

"Wir haben den Anspruch zu gewinnen"

Da er aufgrund eines Infekts nur Lauftraining absolvieren konnte, steht hinter dem Einsatz des Verteidigers ein Fragezeichen.

Die Alemannia hat nach der Hinspiel-Niederlage noch etwas gutzumachen.

"Wir haben den Anspruch zu gewinnen. Ich habe den Jungs gesagt, dass ich davon ausgehe, dass wir am Freitag kein Gegentor einfangen", fordert Alemannia-Trainer Michael Krüger. Er weiß um die prekäre Situation, in der Koblenz steckt.

"Sie haben jetzt Blut geleckt"

"Sie stecken mitten im Abstiegskampf und haben jetzt Blut geleckt. Diese Mannschaft muss eigentlich jetzt aus jedem Spiel etwas mitnehmen", meint er.

In den anderen beiden Freitagsspielen geht es für drei Teams noch um einen gelungenen Saisonausklang.

Das gilt für 1860 München und Arminia Bielefeld ebenso wie für den SC Paderborn.

Ahlen so gut wie weg

SCP-Gegner Rot Weiss Ahlen hofft, den faktischen Abstieg abzuwenden und sich noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt aufrechtzuerhalten.

Dazu müssen in Paderborn unbedingt drei Punkte eingefahren werden.

Die Fakten zu den Freitagsspielen:

1860 München - Arminia Bielefeld:

1860 kassierte zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Von ihren bislang acht Heimspielen gewannen die Münchner sieben, nur beim 1:3 am 16. November 1996 in der Bundesliga gingen sie als Verlierer vom heimischen Platz.

Bielefeld gewann zwei seiner jüngsten drei Begegnungen. Beim jüngsten Debüt von Trainer Frank Eulberg feierten die Arminen einen 2:1-Erfolg gegen Frankfurt.

SC Paderborn - Rot Weiss Ahlen:

Paderborn hat seine jüngsten drei Begegnungen verloren. In den vergangenen fünf Auftritten kassierten die Ostwestfalen jeweils mindestens zwei Gegentore.

Ahlen kassierte zuletzt vier Niederlagen in Serie. Mit nur 18 Treffern stellt Ahlen die schwächste Offensive der Liga.

Alemannia Aachen - TuS Koblenz (alle Freitag, 18 Uhr):

Aachen hat drei seiner jüngsten vier Heimspiele gewonnen. In ihren bislang 14 Saison-Heimspielen blieben die Alemannen nur viermal ohne Gegentor.

Koblenz hat drei seiner letzten vier Auftritte gewonnen und erzielte dabei jeweils mindestens zwei Tore. Auswärts blieb das schwächste Auswärtsteam der Liga nur einmal ohne Gegentreffer.

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