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Hansas Kevin Pannewitz (r., gegen Engelhardt) spielt seine erste Zweitligasaison © imago

Rostock und Karlsruhe brauchen drei Punkte, um sich von Platz 16 abzusetzen. Doch das direkte Duell beider könnte Frankfurt nutzen.

Von Jessica Pulter

München - Im Tabellenkeller der Zweiten Liga spitzt sich der Kampf um den Klassenerhalt weiter zu.

Der FSV Frankfurt hat von den letzen zehn Partien nur zwei Spiele verloren und schnuppert als Tabellen-16. nun wieder an einem Nicht-Abstiegsplatz.

Und die Chancen stehen gut, dass die Hessen weitere Punkte gutmachen können, denn mit Hansa Rostock und dem Karlsruher SC treffen am Sonntag (ab 13.15 Uhr LIVE) genau die beiden Mannschaften aufeinander, die in der Tabelle vor dem FSV stehen.

Kein Auswärtssieg seit November

Besonders wichtig wäre ein Sieg demnach für die Rostocker, die lediglich drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz haben.

"Mit einem Sieg haben wir die Möglichkeit, den KSC noch unten mit hineinzuziehen. Und natürlich wollen wir in Karlsruhe gewinnen", erklärt Rostocks Trainer Marco Kostmann, dessen Team drei Punkte hinter dem KSC liegt.

Doch die Hanseaten haben seit Ende November keinen Auswärtssieg mehr eingefahren. (DATENCENTER Zweite Liga: Ergebnisse und Tabelle)

Orestes fordert drei Siege

Angst, im Saisonendspurt doch noch auf den Relegationsplatz abzurutschen, haben die Rostocker aber nicht.

"Wir haben noch fünf Spiele. Wenn wir noch drei davon gewinnen, sollte das reichen", meint Verteidiger Orestes.

Zumindest wird die Hansa-Kogge auch bei einer Niederlage gegen den KSC noch vor den Frankfurtern stehen. Denn der FSV hat das um 14 Treffer schlechtere Torverhältnis.

FSV mit Personalsorgen

Die Frankfurter wollen die Niederlage gegen Arminia Bielefeld vom vergangenen Wochenende vergessen machen und die Rostocker mit einem Sieg unter Druck setzen.

"Wir haben eine gute Bilanz gegen Oberhausen und eine gute Chance, wieder in die Erfolgsspur zu kommen", meint FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig vor dem Spiel gegen RWO.

"Jetzt beginnt die heiße Phase der Saison und wir möchten uns gegen Oberhausen genauso zurückmelden, wie wir es gegen Berlin nach der Niederlage in München gemacht haben."

Allerdings sind die Einsätze von Patric Klandt, Vlad Munteanu und Sebastian Göbig fraglich. Pekka Lagerblom, Sanibal Orahovac und Stefan Hickl fallen definitiv aus.

Pauli will Vorsprung ausbauen

Das Spitzenspiel des 30. Spieltags findet aber am Montag statt, denn dann treffen der FC St. Pauli und der FC Augsburg aufeinander.

Pauli hat als Tabellenzweiter nur einen Punkt Vorsprung auf den FCA und will zudem die 2:3-Hinspielniederlage wiedergutmachen.

Sport1.de hat die Fakten zum 30. Spieltag:

MSV Duisburg - SpVgg Greuther Fürth:

Mit zwei Siegen in Folge hat der MSV zuletzt seine Chancen auf den Aufstieg gewahrt.

In den jüngsten fünf Heimpartien, von denen sie nur eines gewinnen konnten, kassierten die Duisburger jeweils mindestens ein Gegentor.

Fürth verlor von seinen jüngsten sieben Auftritten nur einen (0:2 in Koblenz am 19. März). Von seinen acht Auswärtsbegegnungen in Duisburg konnte die SpVgg nur eine gewinnen (2:0 am 11. März 2007).

Hinspiel: 1:0

FSV Frankfurt - Rot-Weiß Oberhausen:

Frankfurt ist daheim seit fünf Begegnungen ungeschlagen (drei Siege, zwei Unentschieden). Von seinen bislang drei Spielen gegen RWO gewannen die Frankfurter zwei - jeweils mit 3:1.

In den jüngsten fünf Partien erzielte der FSV jeweils mindestens ein Tor. Oberhausen, das in den vergangenen sechs Begegnungen jeweils mindestens einen Treffer erzielte, feierte zuletzt drei Siege in Serie.

Hinspiel: 3:1

Karlsruher SC - Hansa Rostock (alle So., 13.30 Uhr):

Der seit drei Begegnungen sieglose KSC hat von seinen jüngsten vier Heimspielen nur eines gewonnen. Rostock hat zwei seiner jüngsten drei Auftritte gewonnen.

Auswärts blieben die Hanseaten zuletzt siebenmal sieglos (drei Unentschieden, vier Niederlagen).

Hinspiel: 1:2

FC St. Pauli - FC Augsburg (Mo., 20.15 Uhr):

Nach drei Siegen in Folge kassierte St. Pauli zuletzt eine 0:1-Pleite in Düsseldorf. Von bislang sieben Begegnungen mit Augsburg konnte St. Pauli nur eine gewinnen (2:0 am 11. November 2007).

Mit 57 Treffern stellen die Hamburger die stärkste Offensive der Liga. Augsburg, das nur eines seiner jüngsten vier Spiele gewann, ist mit 26 Zählern die bislang stärkste Mannschaft der Rückrunde.

Hinspiel: 2:3

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