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Florian Dick wechselte 2008 vom KSC zum 1. FC Kaiserslautern © getty

Lautern will gegen Rostock den Abschied aus Liga Zwei einläuten. Koblenz will sich bei St. Pauli nicht verstecken.

München - Die ganze Pfalz fiebert dem Spiel des FCK gegen Rostock entgegen (alle Spiele ab 17.45 Uhr LIVE). Die "Roten Teufel" wollen mit einem Sieg die Zweitliga-Hölle endlich wieder verlassen.

Nur Trainer Marco Kurz will von dem Rummel nichts wissen.

"Ich wundere mich, dass es schon überall darum geht, was nach dem Spiel ist", sagte Kurz und hob mahnend den Zeigefinger: "Wir wollen eine hohe Konzentration über 90 Minuten hinbekommen. Da können zu viele andere Gedanken störend sein - und davor warne ich."

Dank der erhöhten Kapazität des Fritz-Walter-Stadions konnten sich 50.000 Fans Eintrittskarten sichern.

Sie wollen Zeuge sein, wenn der viermalige deutsche Meister die schmachvolle Leidenszeit in der 2. Liga beendet und nach vier Jahren in die Bundesliga zurückkehrt.

Sieben Jahre ist es her, als der FC St. Pauli zuletzt im Oberhaus spielte. Die Hamburger, die zwischenzeitlich sogar bis in die Regionalliga abgerutscht waren und seit 2007 in Liga zwei spielen, wollen mit einem Sieg den direkten Aufstiegsplatz festigen.

Die Koblenzer peilen einen Erfolg am Millerntor an und könnten so ihre Chance auf den Klassenerhalt wahren. Nach Punkten würden sie bei einem Sieg mit den auf dem Relegationsplatz stehenden Rostockern gleichziehen. (DATENCENTER Zweite Liga: Ergebnisse und Tabelle)

"St. Pauli hat beim 3:0 gegen Augsburg eindrucksvoll bewiesen, wie stark die Mannschaft zuhause aufspielen kann", sagt TuS-Trainer Petrik Sander. "Aber auch wir werden uns nicht verstecken. Wir möchten noch so viele Punkte sammeln wie möglich."

Während Kaiserslautern und St. Pauli die Rückkehr ins Oberhaus anpeilen, kämpft ein anderer ehemaliger Bundesligist um den Klassenerhalt. Mit drei Punkten gegen die bereits als Absteiger feststehenden Ahlener könnte der Karlsruher SC einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Sollte der KSC gewinnen und zeitgleich Rostock in Kaiserlautern verlieren, wäre Karlsruhe vorzeitig gerettet.

Der 32. Spieltag im Stenogramm:

Freitag

1. FC Kaiserslautern - Hansa Rostock:

Kaiserslautern ist seit zehn Heimspielen ungeschlagen (sieben Siege, drei Unentschieden) und erzielte dabei neunmal mindestens einen Treffer. Während die Lauterer in jedem ihrer vergangenen sechs Heimspiele jeweils mindestens ein Tor erzielten, kassierten die Rostocker auswärts in dieser Saison bereits achtmal mindestens zwei Gegentore.

Rostock hat drei seiner jüngsten vier Spiele verloren. Auswärts blieben die Hanseaten zuletzt achtmal ohne Dreier und kassierten dabei fünfmal mindestens zwei Gegentore.

FC St. Pauli - TuS Koblenz:

St. Pauli hat zwei seiner jüngsten drei Auftritte verloren. Daheim feierten die Hamburger zuletzt drei Siege, davon zwei ohne Gegentor.

Koblenz, das seine beiden bisherigen Spiele auf St. Pauli verlor, hat von seinen jüngsten sechs Begegnungen nur eine verloren und erzielte dabei jeweils mindestens einen Treffer.

Karlsruher SC - Rot Weiss Ahlen:

Der KSC ist seit vier Partien ungeschlagen, spielte dabei aber dreimal unentschieden. Nach sechs Niederlagen in Folge, davon vier ohne eigenen Treffer, steht Ahlen bereits als erster Absteiger fest.

Von ihren bislang fünf Gastspielen in Karlsruhe konnten die Rot-Weissen nur eines gewinnen (4:2 am 7. März 2003).

Samstag

Alemannia Aachen - SpVgg Greuther Fürth:

Aachen (alle Spiele Sa., ab 12.45 Uhr LIVE)hat aus den jüngsten drei Heimpartien sieben Zähler eingefahren. Die seit vier Spielen ungeschlagenen Fürther spielten zuletzt dreimal in Folge 1:1. Die SpVgg, die in jedem ihrer jüngsten fünf Begegnungen mindestens ein Gegentor kassierte, hat drei seiner letzten vier Auftritte in Aachen gewonnen.

MSV Duisburg - SC Paderborn:

Duisburg hat nur eines seiner vergangenen sechs Heimspiele gewonnen (drei Unentschieden, zwei Niederlagen). Paderborn fuhr in seinen jüngsten sieben Partien nur einen Dreier ein und kassierte dabei fünfmal mindestens zwei Gegentore.

Sonntag

1860 München - Rot-Weiß Oberhausen:

1860 München (alle Spiele So., ab 13.15 Uhr LIVE)hat drei seiner jüngsten vier Begegnungen verloren und dabei jeweils mindestens zwei Gegentreffer kassiert. RWO gewann vier seiner vergangenen fünf Spiele. Beim jüngsten 4:1 gegen Cottbus feierten die Oberhausener ihren höchsten Saisonsieg.

FSV Frankfurt - FC Augsburg:

Nach drei Siegen in den jüngsten vier Auftritten haben die Frankfurter wieder gute Chancen im Kampf um den Klassenerhalt. Von ihren bislang 12 Heimspielen gegen Augsburg konnten die Frankfurter neun gewinnen, vier ohne Gegentor.

Augsburg, mit 29 Zählern das bislang erfolgreichste Team der Rückrunde, hat seine letzten drei Auswärtsspiele jeweils ohne eigenen Treffer verloren.

Arminia Bielefeld - Fortuna Düsseldorf:

Bielefeld hat drei seiner vergangenen vier Begegnungen mit jeweils mindestens zwei Gegentoren verloren. In seinen bislang fünf Zweitliga-Partien gegen Düsseldorf holte Bielefeld nur einen Dreier" beim 2:0 am 16. April 1999. Düsseldorf, das zwei seiner vergangenen drei Spiele gewann, konnte aus den jüngsten drei Auswärtsspielen nur einen Zähler einfahren.

Montag

Energie Cottbus - Union Berlin:

Cottbu, das noch nie daheim gegen Union (Mo., ab 20 Uhr LIVE)verloren hat (fünf Siege, ein Unentschieden) konnte seine letzten beiden Heimspiele gewinnen und erzielte dabei jeweils vier Tore.

In ihren jüngsten sieben Begegnungen kassierten die Lausitzer jeweils mindestens einen Gegentreffer. Nach zuvor sieben Spielen ohne Sieg feierten die seit drei Spielen ungeschlagenen Berliner zuletzt einen 2:1-Erfolg gegen St. Pauli.

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