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Szene aus dem Hinspiel: Fürths Nehrig (r.) und Aachens Junglas im Zweikampf © getty

Nachdem eine Bürgschaft der Stadt die drohende Insolvenz abgewendet hat, kann die Alemannia gegen Fürth befreit aufspielen.

Von Christian Stüwe

München - Durchatmen bei der Alemannia. Die drohende Insolvenz wurde durch eine Bürgschaft der Stadt Aachen über insgesamt 5,5-Millionen Euro abgewendet.

Nun gilt die Konzentration wieder dem Geschehen auf dem Fußballfeld, Greuther Fürth (ab 12.45 Uhr LIVE) stellt sich in der Kaiserstadt vor.

Das Spiel findet im gesicherten Mittelfeld der Tabelle statt. (DATENCENTER Zweite Liga: Ergebnisse und Tabelle)

Es geht darum, den Fans etwas zu bieten. Um die abschließende Platzierung in der Tabelle, es geht um Fernsehgelder - oder kurz zusammengefasst eben um die oft zitierte "Goldene Ananas".

Dennoch will Aachen den Fans etwas bieten. "Solche Spiele gewinnt derjenige, der bereit ist, am meisten zu investieren", sagt Alemannia-Trainer Michael Krüger.

Schön und erfolgreich für die Fans spielen

Nach der abgewendeten Insolvenz und dem schwachen Auftritt beim 1:0-Sieg in Ahlen will die Alemannia die Fans verwöhnen.

"Das Spiel in Ahlen hatte mit Fußball nicht allzu viel zu tun. Wir haben relativ schnell einen Haken hinter das Spiel gemacht. Die drei Punkte waren wichtig, dass es keinen Schönheitspreis zu gewinnen gab, wussten wir vorher", erklärt Krüger.

Doch auch Fürth will einen Auswärtssieg nach zuletzt drei Unentschieden in Folge.

"Das wird nicht einfach am neuen Tivoli, aber wir streben natürlich den Sieg an. Wir haben in den letzten Begegnungen einfach Punkte liegen lassen", sagt Trainer Mike Büskens.

"Zebras" ohne Grlic

In der zweiten Partie empfängt der MSV Duisburg den SC Paderborn. Der MSV hat hinter seine Aufstiegsambitionen einen Haken gemacht, dennoch wollen die "Zebras" vor heimischem Publikum gegen Paderborn siegen.

Allerdings muss Trainer Milan Sasic auf die gesperrten Kristoffer Andersen und Ivica Grlic verzichten. Immerhin sind die Duisburger gegen Paderborn in der Zweiten Liga noch ungeschlagen.

Das wollen die Ostwestfalen, die den Klassenerhalt bereits gesichert haben, ändern.

"Wir sind ehrgeizig genug, um so gut wie möglich abzuschneiden", kündigt Trainer Andre Schubert an. Dabei kann er auf Torjäger Mahir Saglik bauen, der seine Rot-Sperre abgesessen hat.

Der 32. Spieltag im Stenogramm:

Samstag

Alemannia Aachen - SpVgg Greuther Fürth:

Aachen (alle Spiele Sa., ab 12.45 Uhr LIVE)hat aus den jüngsten drei Heimpartien sieben Zähler eingefahren. Die seit vier Spielen ungeschlagenen Fürther spielten zuletzt dreimal in Folge 1:1.

Die SpVgg, die in jedem ihrer jüngsten fünf Begegnungen mindestens ein Gegentor kassierte, hat drei seiner letzten vier Auftritte in Aachen gewonnen.

MSV Duisburg - SC Paderborn:

Duisburg hat nur eines seiner vergangenen sechs Heimspiele gewonnen (drei Unentschieden, zwei Niederlagen). Paderborn fuhr in seinen jüngsten sieben Partien nur einen Dreier ein und kassierte dabei fünfmal mindestens zwei Gegentore.

Sonntag

1860 München - Rot-Weiß Oberhausen:

1860 München (alle Spiele So., ab 13.15 Uhr LIVE)hat drei seiner jüngsten vier Begegnungen verloren und dabei jeweils mindestens zwei Gegentreffer kassiert.

RWO gewann vier seiner vergangenen fünf Spiele. Beim jüngsten 4:1 gegen Cottbus feierten die Oberhausener ihren höchsten Saisonsieg.

FSV Frankfurt - FC Augsburg:

Nach drei Siegen in den jüngsten vier Auftritten haben die Frankfurter wieder gute Chancen im Kampf um den Klassenerhalt. Von ihren bislang 12 Heimspielen gegen Augsburg konnten die Frankfurter neun gewinnen, vier ohne Gegentor.

Augsburg, mit 29 Zählern das bislang erfolgreichste Team der Rückrunde, hat seine letzten drei Auswärtsspiele jeweils ohne eigenen Treffer verloren.

Arminia Bielefeld - Fortuna Düsseldorf:

Bielefeld hat drei seiner vergangenen vier Begegnungen mit jeweils mindestens zwei Gegentoren verloren.

In seinen bislang fünf Zweitliga-Partien gegen Düsseldorf holte Bielefeld nur einen Dreier beim 2:0 am 16. April 1999. Düsseldorf, das zwei seiner vergangenen drei Spiele gewann, konnte aus den jüngsten drei Auswärtsspielen nur einen Zähler einfahren.

Montag

Energie Cottbus - Union Berlin:

Cottbus, das noch nie daheim gegen Union (Mo., ab 20 Uhr LIVE)verloren hat (fünf Siege, ein Unentschieden) konnte seine letzten beiden Heimspiele gewinnen und erzielte dabei jeweils vier Tore.

In ihren jüngsten sieben Begegnungen kassierten die Lausitzer jeweils mindestens einen Gegentreffer. Nach zuvor sieben Spielen ohne Sieg feierten die seit drei Spielen ungeschlagenen Berliner zuletzt einen 2:1-Erfolg gegen St. Pauli.

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