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Nach dem Spiel gegen Berlin wollen die Cottbusser den Klassenerhalt feiern © imago

Im Ost-Derby zwischen Energie und Union werden wieder viele Emotionen im Spiel sein. Cottbus will den fehlenden Punkt einfahren.

Von Olaf Mehlhose

München - Beim Ost-Derby in der Lausitz wird es mal wieder hoch hergehen:

Sowohl Energie Cottbus als auch Union Berlin gehen hoch motiviert in das Spiel des 32. Spieltag am Montagabend (ab 20 Uhr LIVE).

Immerhin gilt es herauszufinden, welches das beste ostdeutsche Team im bezahlten Fußball ist. Dabei sind üblicherweise auch immer viele Emotionen im Spiel.

Zumal einige Union-Akteure wie Marco Gebhardt, Kenan Sahin und Torsten Mattuschka, aber auch Sport-Chef Christian Beeck, auf eine Vergangenheit in der Lausitz zurückschauen können (DATENCENTER Zweite Liga: Ergebnisse und Tabelle).

Cottbus braucht noch einen Punkt

Cottbus plagt sich zudem noch mit Abstiegssorgen: Auch wenn schon Ungewöhnliches passieren müsste, damit das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz noch auf einen Relegationsplatz abrutscht.

Nach der Niederlage gegen Oberhausen braucht Energie weiterhin einen Punkt, um den Verbleib in der Zweiten Liga endgültig zu sichern.

Rivic wieder im Kader

"Dass vor allem junge Spieler Schwankungen unterliegen, ist leider nicht unnormal. Nach der Partie in Oberhausen wollen die Jungs im Derby aber wieder an die Leistung des Düsseldorf-Spiels anknüpfen", schaut Wollitz voraus.

Dabei kann der Energie-Trainer wieder auf Stiven Rivic zurückgreifen, der nach abgesessener Gelb-Sperre in den Kader zurückkehrt.

Auch Alexander Bittroff, Heiko Schwarz und Thomas Franke sind nach überstandenen Blessuren wieder voll im Training.

FSV hat es in der Hand

Union dagegen hat den Klassenerhalt bereits durch den Sieg über St. Pauli am letzten Wochenende perfekt gemacht. Dementsprechend gelöst gab sich Trainer Uwe Neuhaus dann auch vor dem Spiel:

"Wir haben uns mit dem Befreiungsschlag gegen St. Pauli der gröbsten Sorge entledigt", sagt der Berliner Coach.

Über die Marschrichtung ließ Neuhaus jedoch keinen Zweifel: "Ich mache mir vor dieser tollen Kulisse um die Motivation beider Mannschaften keine Gedanken und erwarte ein tolles Spiel, das wir gewinnen wollen."

Gebhardt im Kader

In Cottbus steht wohl auch Gebhardt wieder im Kader. Verzichten muss Neuhaus allerdings auf den verletzten Michael Parensen und den gelbgesperrten Patrick Kohlmann.

Die Aufgabe des Trainers wird es sein, die nun unbesetzte linke Seite neu zu besetzen.

Dort bietet sich Routinier Gebhardt zusammen mit Christoph Menz als Alternative an.

Vorzeichen sprechen für Energie

Cottbus hat noch nie daheim gegen Union verloren (fünf Siege, ein Unentschieden).

Außerdem gewannen die Lausitzer ihre letzten beiden Heimspiele.

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