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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Torschütze Anton Fink kam 2009 von Unterhaching zum Karlsruher SC © getty

Dem Karlsruher SC gelingt es nicht die Saison mit einem Sieg abzuschließen. Greuther Fürth erarbeitet sich eine Punkteteilung.

München - Der Karlsruher SC hat das erhoffte Erfolgserlebnis zum Abschluss einer durchwachsenen Saison verpasst.

Die Badener kamen am 34. Spieltag nicht über ein 1:1 (1:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth hinaus und landeten ein Jahr nach dem Abstieg aus der Bundesliga im Tabellenmittelfeld der 2. Liga.

Anton Fink (19.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Fürths Christopher Nöthe (36.) glich mit seinem 15. Saisontreffer aber noch aus. Trotzdem blieb der KSC auch in der siebten Partie in Folge unbesiegt. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Unruhe vor dem Spiel

Bereits vor dem Spiel hatte eine Entscheidung von Karlsruhes Trainer Markus Schupp für Unruhe gesorgt.

Der Ex-Profi verzichtete gegen Fürth auf den Einsatz von Stammkeeper Markus Miller und nahm dem KSC-Urgestein damit die Chance, sich vor heimischer Kulisse von den Fans zu verabschieden.

Miller geht

Miller hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, den Klub nach sieben Jahren zu verlassen.

KSC-Sportdirektor Arnold Trentl hatte dem 28-Jährigen zuvor erklärt, dass die Finanzlage der Badener es nicht zulasse, seinen Vertrag zu verlängern.

Für Miller stand Kristian Nicht im Tor.

KSC startet druckvoll

Die Gastgeber setzten die Fürther gleich unter Druck. Nach einem Pass von Timo Staffeldt scheiterte Fink zunächst an Keeper Max Grün, versenkte aber den Nachschuss. Gleich ihre erste Chance nutzten die bis dato sehr passiven Franken. Nöthe köpfte nach Flanke von Stephan Schröck aus kurzer Entfernung ein.

Nur selten gab es Chancen

Nach dem Wechsel verflachte die auch im ersten Abschnitt nur durchwachsene Partie weiter. Chancen blieben Mangelware. Staffeldts Weitschuss (68.) verfehlte knapp das Ziel.

Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es vor rund 15.500 Zuschauern im Wildparkstadion nicht mehr um allzu viel ging. Beim KSC überzeugten Fink und Staffeldt. Torwart Grün und Torschütze Nöthe verdienten sich bei Fürth die besten Noten.

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