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Andre Mijatovic kam 2007 von Greuther Fürth nach Bielefeld © getty

Den insolvenzgefährdeten Arminen gelingt mit einem Sieg gegen Oberhausen ein versöhnlicher Ausklang einer chaotischen Saison.

Bielefeld - Die finanziell schwer angeschlagene Arminia aus Bielefeld hat zum Saisonende seinen sportlichen Abwärtstrend gestoppt.

Die Ostwestfalen besiegten Rot-Weiß Oberhausen nach einer deutlichen Steigerung in der zweiten Hälfte mit 2:1 (0:1) und feierten nach vier Spielen ohne Sieg wieder ein Erfolgserlebnis.

Oberhausen, das in der Vorwoche den Klassenerhalt gesichert hatte, konnte seine Saisonbilanz mit 41 Punkten nicht weiter aufpolieren.

Vor 14.300 Besuchern hatte Kapitän Markus Kaya die Gäste per Elfmeter (31.) in Front gebracht. Oliver Kirch mit seinem vierten Saisontor (51.) und Andre Mijatovic (56.) drehten das Spiel für die Arminen (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle) .

Zittern geht weiter

Eine starke Leistung bot Bielefelds Keeper Dennis Eilhoff, der sein Team zwischenzeitlich vor einem größeren Rückstand bewahrte.

Nach dem Saisonende geht das Zittern um den Verbleib im Profifußball in Bielefeld allerdings weiter. Der Klub muss bis zur endgültigen Lizenzerteilung am 2. Juni noch 12 Millionen Euro auftreiben.

Strittiger Elfer

Nach mäßigem Beginn beider Teams wurden die Gäste nach einer halben Stunde gefährlicher und gingen prompt in Führung.

Schiedsrichter Frank Willenborg entschied nach einem eher harmlosen Rempler von Michael Lamey gegen Mike Terranova auf Elfmeter.

Kaya ließ sich die Chance nicht nehmen und markierte seinen vierten Saisontreffer.

Bielefeld wachte erst nach der Pause auf und übernahm die Initiative auf dem Feld.

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