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Arsen Karaslalov (r.) traf beim letzten Spiel der Fürther in München zwei Mal © imago

Sechs Spiele in Folge haben die Münchner gegen Greuther Fürth nicht mehr gewonnen. Die Vorschau auf die Sonntagsspiele der zweiten Liga.

Von Jessica Pulter

München - Die Münchner "Löwen" haben noch eine Rechnung offen.

Denn in der vergangenen Saison musste 1860 gleich zwei herbe Niederlagen gegen die SpVgg Greuther Fürth einstecken.

Doch die Revanche muss am Sonntag (ab 13.45 Uhr LIVE) ohne einen weiteren Leistungsträger stattfinden.

Bandscheiben-OP bei Bierofka

Daniel Bierofka ist am Freitag an der Bandscheibe operiert worden und fällt für unbestimmte Zeit aus.

"Aber jammern hilft nichts", gibt Geschäftsführer Stefan Reuter zu verstehen. "Die Mannschaft muss noch enger zusammenrücken. Ich bin überzeugt, dass wir die gute Entwicklung der letzten Spiele fortsetzen werden."

Sechs Spiele ohne Sieg

Ohne Bierofka und den immer noch verletzten Danny Schwarz geht es nun ins Bayern-Derby, in dem es gilt, die 0:3- und 1:3-Niederlagen aus dem Vorjahr zu revidieren.

Torlos ist es zwischen 1860 und Fürth in der Zweiten Liga ohnehin nie ausgegangen.

Allerdings haben die "Löwen" von den letzten sechs Spielen gegen Fürth nicht eines gewonnen.

Selbstbewusste Fürther

So geht auch Fürths Trainer Benno Möhlmann positiv gestimmt in die Partie.

"Wir haben in den letzten Begegnungen Selbstbewusstsein getankt und genauso werden wir auch auftreten", meint der Kleeblatt-Coach.

"Unser Ziel ist es, mit einer disziplinierten Defensivarbeit und mit mutigem Offensivspiel uns Chancen und Tore zu erarbeiten und dann haben wir gute Möglichkeiten, in München zu punkten."

Sport1.de hat die weiteren Informationen zu den Sonntagsspielen:

SV Wehen - FSV Frankfurt

Das hessische Duell steht unter keinem guten Stern, denn beide Mannschaften stecken tief im Tabellenkeller. Wehen ist das Schlusslicht und hat noch keine Partie gewonnen, auch die Frankfurter haben erst einen Sieg und nur fünf Punkte eingeheimst.

Für Wehens Trainer Christian Hock steht deshalb fest: "Wir wollen nicht nur gewinnen, wir müssen. Bei uns sind Typen gefragt, die die Ärmel hochkrempeln und sich nicht entmutigen lassen."

In Frankfurt sieht man die Situation etwas gelassener. "Für Wehen geht es um alles, für uns um viel", meint Manager Bernd Reisig.

MSV Duisburg - FC Ingolstadt

Für die beiden Teams ist die Auslangslage klar. Wer einen Sieg einfährt, bleibt an den Aufstiegsplätzen dran, der Verlierer könnte in den Abstiegskampf gezogen werden.

"Wir brauchen die drei Punkte. All unsere direkten Konkurrenten spielen gegeneinander oder haben schwere Auswärtsspiele. Wir können also einen großen Schritt machen", gibt "Zebra"-Trainer Rudi Bommer zu verstehen, der mit seiner Mannschaft das erste Mal auf Ingolstadt trifft.

Doch auch die "Schanzer" sind optimistisch, und das nicht nur aufgrund des 1:0-Testspielsiegs gegen den FC Bayern.

"Nach dem München-Spiel ist die Mannschaft natürlich in einem Stimmungshoch und das hält auch an", weiß Ingolstadts Sportlicher Leiter Harald Gärtner.

Augsburg - St. Pauli

In Augsburg wird die Luft für Trainer Holger Fach immer dünner, denn der FCA ist bereits seit fünf Spielen ohne jeglichen Punktgewinn.

"Jeder weiß, das dies ein Richtung weisende Partie sein wird", meinte der Coach, der mit seiner Mannschaft die Länderspielpause zu einem Trainingslager genutzt hat.

Veränderungen wird es in der Startelf geben, da Michael Thurk wieder von Beginn an spielen soll.

Aber auch der FC St. Pauli erhofft sich viel von der Partie gegen den Tabellenvorletzten - nämlich die ersten Auswärtspunkte der Saison.

Hansa Rostock - TuS Koblenz

Die TuS-Fans schweben nach dem 5:0-Sieg gegen Kaiserslautern am 7. Spieltag noch auf Wolke sieben, doch Trainer Uwe Rapolder will seine Mannschaft ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen bringen.

"Entscheidend wird sein, ob wir ein Gewinner-Gen besitzen oder ob wir eine Mannschaft sind, die nur ab und zu in der Lage ist, Top-Leistungen abzurufen. Fußball ist schließlich nicht nur ein Spiel, sondern in allererster Linie Arbeit", so der Coach.

Eine Umstellung der besonderen Art gab es beim Gegner. Mitten in der Saison übergab Frank Pagelsdorf die Kapitänsrolle von Gledson an den Dänen Martin Retov.

"Ich habe mit Gledson gesprochen. Er war regelrecht erleichtert, dass er das Amt abgeben konnte und sich nun ganz auf seine Abwehrarbeit konzentrieren kann", meinte Pagelsdorf.

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