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Mit seinem ersten Saisontor leitet Björn Brunnemann (r.) die Wehener Niederlage ein © imago

Die Festung steht: Zum vierten Mal in Folge gewinnt St. Pauli zu Hause, Wehen präsentiert sich als dankbarer Gegner.

Hamburg - Der FC St. Pauli bleibt in der Zweiten Liga zu Hause eine Macht und hat den vierten Heimsieg in Folge eingefahren.

Am neunten Spieltag kamen die Hamburger zu einem verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den enttäuschenden SV Wehen Wiesbaden.

Björn Brunnemann (57.) und Fabian Boll (61.) machten mit einem Doppelschlag innerhalb von nur vier Minuten den Sieg perfekt.

Während die Hamburger mit nun 13 Punkten, die allesamt am Millerntor eingefahren wurden, weiter im sicheren Mittelfeld liegen, stecken die auswärts noch sieglosen Wehener (6 Punkte) im Tabellenkeller fest.

St. Pauli macht das Spiel

Vor 21.533 Zuschauern war St. Pauli, das weiter ohne Kapitän Fabio Morena (Hirnhautentzündung) auskommen musste, von Beginn an die bessere Mannschaft.

Allein Stürmer David Hoilett (8. und 54.) hatte die Führung für die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski zweimal auf dem Fuß.

Auch Brunnemann (33.) vergab in der ersten Hälfte bereits eine Großchance, als Ales Kokot seinen Kopfball gerade noch von der Linie köpfte.

Schwache Gäste

Ansonsten hatten es die schwachen Gäste vor allem dem guten Torhüter Alexander Walke zu verdanken, dass sie nicht schon früher in Rückstand gerieten.

Die erste Torchance brachte Wehen Wiesbaden erst in der 82. Minute bei einem Lattentreffer von Ronny König zustande.

Geduldige Hamburger

"Wir wussten, dass wir auf eine sehr disziplinierte Mannschaft treffen würden, die gut gegen den Ball arbeitet. Daher war Geduld gefragt, und das haben wir sehr gut gemacht. Bis auf den Pfostenschuss haben wir keine Chance zugelassen", freute sich St. Paulis Trainer Holger Stanislawski, der sich aber auch ärgerte:

"In der ersten Hälfte waren wir teilweise noch zu statisch, haben mit den vier Offensiven zu sehr auf einer Linie gespielt."

Ideenlose Offensive

Als fairer Verlierer zeigte sich Christian Hock.

"Glückwunsch an St. Pauli. Die Mannschaft hat uns von Anfang an unter Druck gesetzt", erklärte der Wehener Trainer: "Trotzdem war ich mit der Defensivleistung in der ersten Halbzeit ganz zufrieden, aber offensiv waren wir zu ideenlos und haben zu leicht die Bälle verloren."

Beste Spieler für die Hamburger waren Torschütze Brunnemann und Hoilett.

Bei Wehen Wiesbaden konnte neben Torhüter Walke allenfalls Marko Kopilas überzeugen.

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