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Nach dem furiosen 9:0 gegen Koblenz kommt Hansa nicht über ein 0:0 hinaus © getty

Nach der Gala die Ernüchterung: Hansa Rostock kommt bei Schlusslicht FSV Frankfurt nicht über ein mageres 0:0 hinaus.

Frankfurt - Hansa Rostock hat fünf Tage nach der 9:0-Gala gegen die TuS Koblenz die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten FSV Frankfurt nicht erfüllt.

Zum Auftakt des 9. Spieltages der 2. Bundesliga kam der Absteiger beim Aufsteiger nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste damit den ersten Auswärtssieg.

Dadurch verloren die Hanseaten im Kampf um die direkte Rückkehr ins Oberhaus wertvollen Boden.

Traurige Kulisse

Vor der Saisonminuskulisse von 5217 Zuschauern im weiten Rund der Frankfurter WM-Arena hatten die Rostocker die besseren Chancen, doch Martin Retov und Benjamin Lense scheiterten knapp (23./25), dazwischen behinderten sich Djordjije Cetkovic und Enrico Kern in aussichtsreicher Position gegenseitig.

In der 41. Minute scheiterte Cetkovic mit einem Kopfball am Ex-Rostocker Patric Klandt im FSV-Tor. Die Gastgeber hätten ihrerseits aber auch bei zwei Chancen von Youssef Mohktari (32. und 33.) in Führung gehen können.

"In der ersten Halbzeit haben wir viel zu statisch gespielt, die Durchschlagskraft fehlte", monierte Hansa-Coach Frank Pagelsdorf.

Chancen nicht genutzt

Nach der Pause war Rostock zunächst wieder dem 1:0 näher, doch Fin Bartels, Cetkovic und Orestes kamen zu spät oder wurden abgeblockt.

Beim FSV scheiterten Sead Mehic an Dexter Langen (63.) und Henrich Bencik an Hansa-Keeper Jörg Hahnel (64.).

In der 77. Minute musste Klandt gegen Mario Fillinger klären, nach der folgenden Ecke verfehlte Orestes das Tor per Kopf knapp. Im Gegensatz zu Pagelsdorf war sein Kollege auf Frankfurter Seite, Tomas Oral, mit dem Punktgewinn höchst zufrieden:

"Das 0:0 ist für uns ein kleiner Teilerfolg. Die Mannschaft hat sich mental in guter Verfassung präsentiert, kompakt gestanden und um jeden Zentimeter gekämpft. Auf dieses Ergebnis können wir aufbauen."

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