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Torschütze beim "Club": Ex-Nationalspieler Marco Engelhardt © getty

Mit einem Punkt gegen Nürnberg gelingt Koblenz Wiedergutmachung für die 0:9-Rekordpleite in Rostock. Und auch die Heimserie hält.

Koblenz - Die TuS Koblenz hat eine Woche nach der peinlichen 0:9-Rekordniederlage bei Hansa Rostock zumindest teilweise Wiedergutmachung betrieben.

Das Team von Trainer Uwe Rapolder kam zwar nicht über ein 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Nürnberg hinaus, bewahrte aber immerhin seine beeindruckende Heimserie von nun 17 Spielen ohne Niederlage.

Für die Hausherren, die zuletzt am 7. Oktober 2007 (0:5 gegen Borussia Mönchengladbach) im eigenen Stadion verloren, traf Njazi Kuqi (83.) zum späten Ausgleich.

Für die auswärts in dieser Saison noch sieglosen Nürnberger hatte Marco Engelhardt (2.) die Führung erzielt.

Nürnberger Blitzstart

Vor 9513 Zuschauern im Stadion Oberwerth erwischten die Gäste einen Blitzstart. Nach einem schönen Pass des Griechen Angelos Charisteas hatte der völlig frei stehenden Engelhardt keine Mühe, aus zehn Metern die Führung zu erzielen.

Die nach dem 0:9 aus der Vorwoche ohnehin schon verunsicherten Gastgeber wirkten nach dem Gegentreffer sichtlich nervös, doch Nürnberg verpasste es nachzulegen. Nach dem Seitenwechsel scheiterte Engelhardt (54.) zunächst am glänzend parierenden Keeper David Yelldell.

Erst in der letzten halben Stunde wachten die Gastgeber endlich auf und drängten auf den Ausgleich.

Eigler und Engelhardt gut

Bei Koblenz gefielen Du-Ri Cha und Matej Mavric, bei den Franken verdienten sich Christian Eigler und Engelhardt die besten Noten.

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