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Emil Jula (l.) erzielte am 30. Spieltag der Vorsaison Energies 4:2 gegen Düsseldorf © imago

Fortuna Düsseldorf reist mit viel Respekt zu Energie Cottbus. Aufsteiger VfL Osnabrück empfängt den MSV Duisburg. Die Sonntagsspiele.

München - Vergangene Saison trennten Fortuna Düsseldorf und Energie Cottbus in der Abschlusstabelle der Zweiten Liga stolze zwölf Punkte.

Und trotzdem stellt Fortuna-Trainer Norbert Meier vor der Reise in die Lausitz zum Saisonauftakt (So., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER) fest:

"Wir fahren sicherlich nicht als Favorit nach Cottbus."

Die Demut bei den vergangene Spielzeit nur knapp am Aufstieg gescheiterten Düsseldorfern liegt nicht nur im peinlichen Pokalaus bei Drittligist TuS Koblenz begründet.

Auch der letzte Auftritt im Stadion der Freundschaft ist den Fortunen noch gut in Erinnerung.

Am 30. Spieltag der Vorsaison unterlag Düsseldorf in Cottbus 2:4.

Defensivsorgen bei der Fortuna

"Der Cottbuser Sieg war absolut verdient. Die Mannschaft hatte sich zum Ende der Rückserie gefangen und richtig stark aufgespielt", erinnert sich Norbert Meier, der mit seinem Team nur eines der vergangenen acht Spiele in der Zweiten Liga verloren hat.

Allerdings wird der Fortunen-Coach von Defensivsorgen geplagt. Oliver Fink fällt verletzt aus, Tiago ist noch gesperrt.

Trotzdem will Meier nicht zu viel Respekt vor den Cottbusern vorleben. "Wir werden nicht bang. Wir müssen und werden dagegenhalten, denn das ist Grundvoraussetzung, um in Cottbus zu bestehen."

Petersen Hoffnungsträger bei Energie

Bei Energie ist das Selbstvertrauen nach dem starken Saisonende im Mai und dem Überstehen der ersten Pokalrunde groß. Vor allem auf Sturmtalent Nils Petersen, auch am 30. Spieltag gegen Düsseldorf erfolgreich, ruhen die Hoffnungen.

"Im Angriff ist Nils Petersen in sehr guter Verfassung. Angst müssen wir jedenfalls nicht haben und ist ohnehin eins schlechter Ratgeber", sagt Abwehrchef Markus Brzenska.

Coach Claus-Dieter Wollitz fordert: "Wir wollen uns auf unsere Stärken konzentrieren und nicht nach dem Gegner richten."

Jula und Kruska fraglich

Die letzten Ergebnisse geben Wollitz recht. Cottbus hat von seinen jüngsten acht Pflichtspielen nur eines verloren. Von seinen bislang sechs Duellen mit Düsseldorf gewann Energie vier (zwei Niederlagen).

Fraglich ist bei den Gastgebern noch, ob Stürmer Emil Jula und Kapitän Marc Andre Kruska dabei sein können. Wollitz lässt sich die Entscheidung offen.

"Wir müssen das Risiko abwägen. Ist es kalkulierbar, setze ich sie ein, weil sie sehr wichtig für unser Spiel sind. Aber die Saison ist lang und wir brauchen die beiden nicht nur am Sonntag", sagt er.

SPORT1 hat die Fakten zu den weiteren Spielen:

SONNTAG (ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER)

SpVgg Greuther Fürth - Karlsruher SC

Fürth hat seine letzten vier Partien gegen Karlsruhe verloren und dabei jeweils mindestens zwei Gegentore kassiert. Von den abschließenden zehn Zweitliga-Auftritten der vergangenen Saison konnte Fürth nur einen gewinnen.

Beim seit sieben Zweitliga-Begegnungen ungeschlagenen KSC steht der umstrittene Trainer Markus Schupp nach dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal und schwachen Vorbereitungsspielen bereits unter Druck. (Vergangene Saison 1:4 und 1:1).

VfL Osnabrück - MSV Duisburg

Aufsteiger Osnabrück hat von seinen bislang neun Pflicht-Heimspielen gegen Duisburg nur zwei gewonnen. In der jüngsten Aufstiegssaison blieb der VfL in den letzten 14 Heimspielen ungeschlagen (elf Siege, drei Unentschieden).

Duisburg hat keine seiner jüngsten zehn Begegnungen gegen Osnabrück verloren (sechs Siege, vier Unentschieden).

MONTAG (ab 20 Uhr im LIVE-TICKER)

VfL Bochum - 1860 München

Erstliga-Absteiger Bochum mit Trainer Friedhelm Funkel hat bislang noch nie ein Pflicht-Heimspiel gegen die Münchner verloren (acht Siege, vier Unentschieden).

Auch der TSV musste sich im Sommer nach dem Wechsel von Ewald Lienen nach Griechenland einen neuen Coach suchen. Dabei feiert Reiner Maurer sein Comeback auf der Münchner Trainerbank.

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