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Gibt's den fünften Sieg im fünften Heimspiel? Aachens Trainer Jürgen Seeberger wäre froh © getty

Wenn Aachen am Dienstag Ahlen empfängt, gilt es für beide Teams, wieder den Kontakt zur Spitze herzustellen.

München - Sie wollen den Anschluss zur Spitze nicht abreißen lassen - und deshalb dürfte sowohl für Alemannia Aachen als auch für RW Ahlen im direkten Aufeinandertreffen (Dienstag, 17.15 Uhr LIVE) nur ein Dreier in Frage kommen.

Die punktgleichen Aachener (14), ebenso mit vier Zählern Rückstand auf die Aufstiegsrelegation, wollen ihre weiße Weste am Tivoli sauber halten. Seine bisherigen vier Saison-Heimspiele gewann das Team von Trainer Jürgen Seeberger, drei davon zu Null.

Beim 1:1 in Fürth versäumten es die Alemannen jedoch, nach oben aufzuschließen, zeigten sich vor allem im Abschluss ineffizient.

"Wir hatten vor der Pause genug Chancen, das zweite oder gar dritte Tor zu erzielen", monierte Seeberger.

Ahlens Anfangsschwung dahin

Das soll nun anders werden gegen den furios gestarteten Aufsteiger aus Ahlen. Der fuhr in den letzten drei Begegnungen nur noch einen Zähler ein und geriet am vergangenen Wochenende beim Freiburger Spitzenteam mit 0:3 unter die Räder.

Kein gutes Omen: Im September 2005 hatten die inzwischen von Christian Wück trainierten Rot-Weißen in Aachen ein 2:6 bezogen. Auch in der Vorsaison setzte es eine Niederlage (0:2) am Tivoli.

Die Alemannen belasten derweil andere Dinge: Die Nachfolge für den geschassten Sportdirektor Jörg Schmadtke gestaltet sich dem Vernehmen nach schwieriger als gedacht. Ab sofort treibt jedenfalls ein vierköpfiges Kompetenzteam die Suche voran und hat Schmadtkes Aufgaben vorerst übernommen.

Hansa Rostock - Spvgg Greuther Fürth

Auch im Duell dieser beiden Tabellen-Mittelfeld-Kontrahenten gilt es, die Differenz nach oben nicht zu allzu groß werden zu laasen.

Die "Kleeblätter" (nur einen Punkt aus den vergangenen beiden Partien) fokussieren sich vor allem auf ihre Abwehr. "Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir über 90 Minuten mehr Ballbesitz hatten, mehr kombiniert haben als die Gegner und auch mehr Torchancen hatten", sagt Benno Möhlmann. Aber: "Das Manko ist die fehlende Stabilität im Abwehrverbund."

Allerdings legt der Fürther Trainer Wert auf die Feststellung, "dass wir uns auch in Rostock nicht hinten reinstellen und mauern werden". Asen Karaslavov soll von Beginn an auflaufen, im Kader steht zudem Sercan Sararer.

Rostock hatte zu Hause zuletzt ein 9:0 über die TuS Koblenz gefeiert, auch das Heimspiel davor überzeugend zu Null gewonnen. Das 0:0 beim FSV Frankfurt war allerdings eine maue Ausbeute für die Riege von Coach Frank Pagelsdorf.

SV Wehen Wiesbaden - FC Ingolstadt

Im Tabellenkeller peilt Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden gegen den schwächelnden Aufsteiger FC Ingolstadt (13.) seinen zweiten Saisonsieg an, um Kontakt zum rettenden Ufer herzustellen.

Im bisher einzigen Pflichtspiel der beiden Klubs in Wehen waren die Gäste von Trainer Thorsten Fink 2006 in der Regionalliga Süd mit 3:2 erfolgreich geblieben.

Nach zwei Niederlagen in Folge stehen die Aufsteiger aus der Audi-Stadt nun aber unter Druck - zumal am vergangenen Sonntag auch das bayerische Derby gegen den Tabellen-Nachbarn Augsburg mit 1:2 in den Sand gesetzt wurde.

Beim SV krankt es vor allem vorn. "Da läuft viel zu wenig", beklagte nach dem 0:2 bei St. Pauli auch Mittelfeld-Mann Benjamin Siegert. Und: Wehen blieb in dieser Spielzeit bislang nur einmal ohne Gegentor.

FC Augsburg - FSV Frankfurt

Existenzängste prägen auch das Duell zwischen dem FC Augsburg (15.) und dem FSV Frankfurt (17.). Die von Holger Fach gecoachten Gastgeber, der vor einer Woche noch vorm Rauswurf schien, verschafften sich zuletzt aber mit zwei Dreiern etwas Luft im Abstiegskampf.

Schlusslicht Frankfurt wartet in dieser Saison noch auf seinen ersten Auswärtspunkt. Beim 0:0 gegen Rostock tat das Team von Teamchef Tomas Oral aber immerhin was fürs Selbstbewusstsein.

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