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Gaetano Manno (l.) kam 2009 aus Osnabrück nach Paderborn © getty

Paderborn trifft erstmals in dieser Saison und landet gegen Union Berlin den ersten Sieg. Bei Berlin geht eine Serie weiter.

Paderborn - Der SC Paderborn hat den Tor-Bann gebrochen und damit auch den ersten Saisonsieg eingefahren.

Die Mannschaft von Trainer Andre Schubert setzte sich am dritten Spieltag mit 2:0 (0:0) gegen Union Berlin durch. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Gaetano Manno (58.) und Markus Krösche (85.) per Foulelfmeter erzielten die ersten Saisontore für Paderborn, das nach zwei Niederlagen in der Liga und dem Ausscheiden im DFB-Pokal das einzige deutsche Team im deutschen Profifußball ohne Torerfolg war.

Manno mit Traum-Comeback

Paderborn belegt nun punkt- und torgleich mit Frankfurt Platz elf. Berlin, das seit nunmehr 14 Auswärtsspielen auf einen Sieg wartet, ist 14.

"Das war ein sehr schönes Tor. Dass es dann zum Sieg gereicht hat, ist noch schöner. Es gibt nichts Schöneres als Fußballer", sagte Manno, der nach langer Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback gab.

Vor 7115 Zuschauern waren die Gastgeber in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft. Schon nach drei Minuten musste Berlins Torhüter Jan Glinker einen Kopfball von Edmond Kapllani entschärfen.

Benyamina verpasst

In einer insgesamt schwachen ersten Hälfte hatte Karim Benyamina, der den Ball nach einem Eckball von Torsten Mattuschka aus kurzer Distanz neben den rechten Pfosten setzte, die beste Berliner Chance.

Manno ist zur Stelle

Nach dem Seitenwechsel entwickelte Paderborn mehr Zug zum Tor. Erneut Kapllani setzte einen Kopfball neben das Tor. Manno war es schließlich, der einen feinen Konter über Enis Alushi und Krösche mit einem trockenen Schuss ins Eck abschloss.

Krösche sicher vom Punkt

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach einem Foul von Dominic Peitz an Sören Brandy verwandelte Krösche den fälligen Elfmeter sicher.

Bei Paderborn boten Torschütze Manno und Daniel Brückner eine überdurchschnittliche Leistung, während Peitz und Björn Brunnemann bei Union überzeugen konnten.

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