

Osnabrück beschmutzt Aues weiße Weste
Osnabrück - Beim VfL Osnabrück ist der Knoten geplatzt.
Im Aufsteiger-Duell mit Erzgebirge Aue gelang den Niedersachsen zum Auftakt des dritten Spieltages durch ein 3:2 (0:0) nach zuvor zwei Niederlagen der erste Saisonsieg. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)
"Für die Mannschaft ganz wichtig"
Aue hingegen verließ nach seinem perfekten Traumstart von zwei Siegen durch Osnabrücks Traumtor von Benjamin Siegert (82.) erstmals in der laufenden Spielzeit geschlagen den Platz.
"Das war für die Mannschaft wirklich wichtig. Wir hätten die drei Punkte aber beinahe noch hergeschenkt. Das darf uns nicht passieren, da müssen wir besser verteidigen", sagte Osnabrücks Trainer Karsten Baumann.
Erzgebirge kommt zurück
Dabei sahen die Hausherren vor 13.200 Zuschauern im Stadion an der Bremer Brücke kurz nach der Pause aufgrund ihrer verdienten 2:0-Führung durch einen Doppelschlag von Matthias Heidrich (49.) und Nicky Adler (52.) wie die sichere Sieger aus.
Allerdings agierte der VfL danach zu selbstsicher und musste durch Marc Hensel (61.) und Thomas Paulus (67.) wieder den Ausgleich hinnehmen.
Osnabrück tonangebend
Im ersten Durchgang war Osnabrück die überlegene Mannschaft. Das Team spielte druckvoller und kam dadurch schon vor dem Seitenwechsel zu drei Möglichkeiten, ließ die Chancen allerdings ungenutzt.
Tobias Nickenigs Schuss kratzen die Gäste von der Linie.
Aue blieb vor Beginn seiner Aufholjagd trotz des Selbstbewusstseins durch seinen erfolgreichen Saisonstart hinter den Erwartungen zurück.
Curri mit zwei Assists
Osnabrücks stärkste Spieler waren Abwehrspieler Konstantin Engel sowie Mittelfeldspieler Björn Lindemann.
In Aues Mannschaft verdiente sich neben Schlussmann Martin Männel im Mittelfeld Skerdilaid Curri, der beide Tore der Gäste vorbereitete, die Bestnote.
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