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Stephan Schröck (l.) kam 2001 aus Schweinfurt nach Fürth © getty

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre weiße Weste verloren und verpasst es, gegen Aachen einen Geburtstags-"Dreier" einzufahren.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre weiße Weste in der Zwiten Liga verloren und am 3. Spieltag erstmals Punkte lassen müssen. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Die Mannschaft von Trainer Michael Büskens kam gegen Alemannia Aachen nach einer enttäuschenden Vorstellung über ein mageres 1:1 (1:0) nicht hinaus und rutschte aus den Aufstiegsrängen.

Für Aachen, das weiterhin auf den ersten Dreier wartet und jetzt seit sechs Zweitligaspielen ohne Sieg ist, war es nach guter kämpferischer Leistung immerhin ein Achtungserfolg.

Müller vom Punkt

Nicolai Müller (6., Handelfmeter) hatte Fürth mit seinem zweiten Saisontor früh in Führung gebracht. Zuvor war Thomas Stehle der Ball nach einer Flanke von Sercan Sararer an den Arm gesprungen.

Aachen nicht zielstrebig

Fürth tat nach dem 1:0 viel zu wenig und hatte es nur Aachens mangelnder Effektivität im Offensivspiel zu verdanken, dass der Ausgleich nicht viel früher fiel.

Nach einem Foul von Marino Biliskov an Zoltan Stieber traf Marco Höger per Elfmeter dann doch noch zum 1:1 (55.). Auch für ihn war es das zweite Tor in dieser Zweitliga-Spielzeit.

Büskens erwartet Trotzreaktion

Büskens versprach nicht zuletzt auch aufgrund des umstrittenen Strafstoßes für die Alemannen ("So etwas habe ich in meinen 21 Jahren im Profi-Fußball noch nicht gesehen") eine Trotzreaktion seines Teams: "Die zwei Punkte, die wir verloren haben, holen wir uns im nächsten Spiel zurück."

Sein Aachener Kollege Peter Hyballa bewertete das Remis als einen Schritt in die gewünschte Richtung: "Wir haben guten Fußball gespielt, und das ist auch mein Credo. Am Ende war es ein offener Schlagabtausch. Mir hat gefallen, dass wir nicht naiv wie kleine Kinder gespielt haben."

Glückwunsch, Kleeblätter

Vor 8250 Zuschauern im Fürther Ronhof, der mit dieser Begegnung seinen 100. Geburtstag beging, vertraute Büskens der Elf, die bei Union Berlin 2:1 gewonnen hatte.

Doch der Schwung aus den ersten beiden Spielen war den Fürthern abhandengekommen.

Aachen im Aufwärtstrend

Aachen, bei dem Stehle und Seyi Olajengbesi in der Innenverteidigung ihr Saisondebüt gaben, zeigte sich klar verbessert. Der angeschlagene Benjamin Auer wurde im Angriff aber erneut schmerzlich vermisst.Fürth hatte in Stephan Schröck und Müller seine besten Spieler, Aachen in Olajengbesi und Stieber.

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