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Der Aacher Patrick Milchraum bejubelt seinen Treffer © getty

So lange hat sich Aachen um einen Auswärtssieg bemüht. Gegen FSV Frankfurt klappt das Unternehmen auf einmal ohne Probleme.

Mit dem ersten Auswärtssieg seit fünfeinhalb Monaten hat Alemannia Aachen wieder Anschluss an die Aufstiegsränge der Zweiten Bundesliga hergestellt.

Das Team von Trainer Jürgen Seeberger setzte sich am 10. Spieltag mit 3:0 (1:0) beim FSV Frankfurt durch.

Die Alemannia verkürzte damit den Rückstand auf den Relegationsrang auf zwei Punkte.

Frankfurt jetzt Letzter

Frankfurt stürzte dagegen nach dem sechsten Spiel ohne Sieg in Serie auf den letzten Tabellenplatz ab.

Patrick Milchraum (12.) erzielte aus abseitsverdächtiger Position den Führungstreffer der Gäste, die zuletzt am 11. Mai dieses Jahres (2:0 beim FC St. Pauli) auswärts gewonnen hatten.

Benjamin Auer (57.) erhöhte mit seinem siebten Saisontreffer auf 2:0, der eingewechselte Szilard Nemeth (82.) stellte mit seiner ersten Ballberührung den Endstand her.

Aachen mit klugem Angriffsspiel

Während Aachen vor 3107 Zuschauern zügig nach vorne spielte, enttäuschten die Gastgeber auf der ganzen Linie.

Lediglich kurz vor und nach der Halbzeitpause hielt der FSV dagegen, Torgelegenheiten gab es jedoch kaum. Nach der englischen Woche, in der sie gegen Rostock und Augsburg je ein Remis erkämpft hatten, wirkten die Hessen ausgelaugt.

Klitzpera enttäuscht

Alexander Klitzpera ärgerte sich kräftig über die Niederlage gegen seinen Ex-Verein. "Wir haben das Spiel nicht so wie zuletzt angenommen." Einen Knacks nach der deutlichen Pleite befürchtet der 31-Jährige aber nicht.

Seine Forderung für die kommenden Aufgaben lautet: "Es geht nur über den Kampf. Nur wenn wir mannschaftlich geschlossen und kompakt auftreten, können wir das Ding irgendwie biegen."

Seeberger lobt frische Kräfte

Die Aachener hätten am Ende sogar noch höher gewinnen können.

Dementsprechend positiv fiel das Fazit von Trainer Jürgen Seeberger aus. "Die frischen Kräfte haben gezeigt, wozu sie im Stande sind." Der Coach dürfte auch den Torschützen Patrick Milchraum gemeint haben, der durch seine Leistung ebenso wie Cristian Fiel auf sich aufmerksam machte.

Stürmer Benjamin Auer hatte gleichfalls viel Spaß an der Partie. Seine einzige Kritik: "Wenn wir ein bisschen cleverer spielen, hätten wir noch höher gewinnen können."

Beste Spieler der Alemannia waren Milchraum und Markus Daun, einziger Frankfurter in Normalform war Torhüter Patrick Klandt.

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