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St. Paulis Verteidiger Ralph Gunesch verliert das Kopfballduell gegen Angelos Charisteas © getty

Während die Hamburger den dritten Sieg in Folge feiern, muss der Club einen Dämpfer hinnehmen. Mintal sieht die Rote Karte.

Hamburg - Im Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg einen Rückschlag hinnehmen müssen.

Nach vier Spielen ohne Niederlage verloren die Franken beim FC St. Pauli mit 0:1 (0:0).

Vor 23.201 Zuschauern im Millerntorstadion fiel die Entscheidung durch ein Eigentor von Jose Gonzalves, der in der 48. Minute eine Hereingabe von Filip Trojan ins eigene Tor lenkte.

Der dritte Sieg in Folge für die Hanseaten war hochverdient.

Die Hamburger erwiesen sich als das spielerisch bessere und kämpferisch stärkere Team und hätten schon vor dem Seitenwechsel für eine Vorentscheidung sorgen können.

In der 38. Minute schoss Alexander Ludwig aus 22 Metern nur knapp über das Gehäuse der Gäste.

Mintal begeht Tätlichkeit

Als die Nürnberger zu einer Schlussoffensive starten wollten, schwächten sie sich selbst.

Wegen einer Tätlichkeit musste Torjäger Marek Mintal in der 70. Minute das Spielfeld vorzeitig verlassen, damit konnten die Franken das Blatt nicht mehr wenden.

Die Platzherren verlegten sich ganz auf ihr Konterspiel, ohne jedocheinen weiteren Treffer erzielen zu können.

Masmanidis trifft die Latte

Pech hatte in der 85. Minute der eingewechselte Ioannis Masmanidis, der für Nürnberg nur das Lattenkreuz mit einem Distanzschuss traf.

Kapitän Trojan sowie der kampfstarke Jan-Philipp Kalla waren die stärksten Akteure bei den Norddeutschen, die zu Hause weiterhin ungeschlagen sind.

Aufstieg bleibt Tabu-Thema

Doch auch auf fremden Platz sieht Mathias Hain die Hamburger Stärken: "Jetzt fahren wir nach Freiburg und mit unserer Auswärtsstärke können wir da vielleicht auch was reißen." Ein Sieg in Freiburg wäre wohl mit einem Aufstiegsplatz verbunden.

Trainer Holger Stanislawski tritt trotzdem auf die Euphoriebremse: "Das war eine goldene Woche, aber Aufstieg ist ein Tabu-Thema."

Bei den Nürnbergern verdienten sich Innenverteidiger Matthew Spiranovic sowie Peter Perchtold die Bestnoten.

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