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1860-Youngster Timo Gebhart wird von Kaiserslauterns Demai gestört © getty

Der FCK gibt nach fünf Heimsieen erstmals Punkte im eigenen Stadion ab. 1860 holt nach vier Siegen einen glücklichen Punkt.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern hat die Rückkehr an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst.

Die "Roten Teufel" kamen am 11. Spieltag nicht über ein 0:0 gegen 1860 München hinaus und verpassten die Chance, den Lokalrivalen FSV Mainz 05 nach einem Tag wieder von Platz eins zu verdrängen.

Damit mussten die Pfälzer nach neun Heimsiegen in Folge erstmals wieder Punkte auf dem Betzenberg abgeben. Die Siegesserie von 1860 riss nach vier Spielen.

1860 rettet sich ins Ziel

"Wir haben alles versucht, waren über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft. Aber wir haben kein Tor gemacht", sagte Milan Sasic. "Die Leistung war okay, aber ich kann nicht ganz zufrieden sein", ergänzte der FCK-Trainer.

"Kaiserslautern war frischer und präsenter. Wir konnten bis auf eine Aktion keine Nadelstiche setzen, hatten aber hinten das Quäntchen Glück", meinte 1860-Coach Marco Kurz: "Wir haben uns ins Ziel gerettet. Es war ein glücklicher Punktgewinn, den sich meine Mannschaft erarbeitet hat."

FCK mit mehr Spielanteilen

Vor 35.168 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion waren die Gastgeber, die auf Stammtorwart Tobias Sippel (Armbruch), Mathias Abel, Fabian Schönheim (beide Aufbautraining) und Laurentiu Reghecampf (Viruserkrankung) verzichten mussten, in der ersten Hälfte das dominierende Team.

Trotz der klaren Feldüberlegenheit erarbeiteten sich die Pfälzer aber nur zwei hochkarätige Möglichkeiten, die beide von Spielmacher Anel Dzaka vergeben wurden (20./29.).

Robles pariert gegen Thorandt

Die extrem defensiv eingestellten Gäste, die ohne Lars Bender (Syndesmoseriss), Daniel Bierofka (Bandscheibenoperation), Danny Schwarz (Knieoperation) und Markus Schroth (Aufbautraining) antreten mussten, kamen im ersten Abschnitt nur einmal gefährlich vor das Tor der Platzherren.

Ersatztorhüter Luis Robles parierte einen Kopfball von Außenverteidiger Markus Thorandt (39.).

Dick trifft die Querlatte

Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Lauterer kaum ein Mittel gegen das Abwehrbollwerk der "Löwen".

Dem FCK fehlten im Spiel nach vorne die Ideen, dazu kamen individuelle Fehler und ein mangelhaftes Durchsetzungsvermögen.

Die Gäste begnügten weiterhin damit, das Spiel der Gastgeber zu zerstören. Die beste Gelegenheit der Pfälzer vergab Florian Dick, der in der 74. Minute mit einem Distanzschuss die Querlatte traf.

Demai fehlt gegen Wehen

Beste Spieler auf Seiten des FCK waren Dzaka und Aimen Demai, der im kommenden Punktspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am Freitag jedoch eine Gelbsperre absitzen muss.

Bei den Münchnern überzeugten vor allem Innenverteidiger Gregg Berhalter und Thorandt.

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