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Jiayi Shao (l.) erzielte auf dem Tivoli sein zweites Saisontor zum Endstand © getty

Nach dem wahnsinnigen 5:5 am Montag kämpft Cottbus sich bei Alemannia Aachen zum Sieg und bleibt ungeschlagen.

Aachen - Dank des überragenden Torjägers Nils Petersen und des Chinesen Jiayi Shao hat Energie Cottbus am 4. Spieltag der 2. Bundesliga seinen Angriff auf die Spitze fortgesetzt.

Der U21-Nationalspieler erzielte die ersten beiden Treffer (45./77.) zum 3:2 (1:1) der Lausitzer bei Alemannia Aachen und hat damit bereits sechs Saisontore auf dem Konto.

Der eingewechselte Shao, der das 2:2 mit einem sehenswerten Hackentrick vorbereitet hatte, sicherte mit einem ebenso sehenwerten Freistoß aus fast 30 Metern den Sieg (79.). (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Energie klettert auf Platz drei

Cottbus ist damit noch ungeschlagen und verbesserte sich mit zehn Punkten vorübergehend auf Rang drei.

Die Aachener, die durch Zoltan Stieber (42.) und Marco Höger (46.) zweimal in Führung gegangen waren, warten dagegen weiter auf den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Peter Hyballa und stecken mit zwei Zählern zunächst im Keller fest.

Stieber mit tollem Schlenzer

15.386 Zuschauer am Tivoli sahen eine eher langweilige erste Halbzeit. Ausgerechnet die erste Ecke für Cottbus nutzten die Aachener dann per Konter zur Führung.

Der frühere Koblenzer Stieber war mit einem sehenswerten Schlenzer aus 20 Metern erfolgreich und freute sich darüber so sehr, dass er sein Trikot auszog und dafür die Gelbe Karte in Kauf nahm.

Nach einem Eckball von Marc-Andre Kruska nutzte Petersen eine Kopfballverlängerung von Emil Jula ebenfalls per Kopf aus kurzer Distanz.

Aachen verpasst die Entscheidung

Nach Högers Treffer aus 16 Metern hatte die Alemannia das Spiel fest im Griff.

Die Entscheidung in der nun einseitigen Partie vergab jedoch Thomas Stehle, der nur den Pfosten traf (57.). Dies rächte sich beim Doppelschlag durch Petersen und Shao.

Neben Höger überzeugte im Team des erst 34 Jahre alten Hyballa vor allem Seyi Olajengbesi und Alper Uludag.

Bei Cottbus gefielen besonders Petersen und Uwe Hünemeier.

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