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Andreas Lambertz (l.) kassierte in der Nachspielzeit die Rote Karte © getty

Düsseldorf kassiert gegen 1860 München im vierten Ligaspiel die vierte Pleite. Auch ein Eigentor hilft dem Meier-Team nicht.

Düsseldorf - Die Krise bei Fortuna Düsseldorf hat sich weiter verschärft. Die Rheinländer kassierten am vierten Spieltag der Zweiten Liga mit 1:2 (1:0) gegen 1860 München ihre vierte Niederlage und belegen dadurch weiter einen Abstiegsplatz. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Die Gäste durften dagegen erstmals seit einem halben Jahr wieder einen Auswärtssieg bejubeln und setzten sich mit sechs Punkten zunächst im Mittelfeld fest.

"Wir haben auch in der ersten Halbzeit nicht schlecht gespielt. In der Halbzeit haben wir die Mannschaft nach dem Rückstand wieder aufgebaut. Zum Glück haben wir dann auch schnell den Ausgleich gemacht", sagte Gäste-Trainer Reiner Maurer.

Florin ins falsche Netz

Der Münchner Florin Lovin hatte Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nach einem Eckball von Christian Weber mit einem Eigentor für die Düsseldorfer Führung gesorgt.

Doppelschlag von 1860

Ein Doppelschlag durch Djordje Rakic (49.), der seinen vierten Saisontreffer erzielte, und Stefan Buck (52.) brachte dann aber kurz nach der Pause die Wende. Zu allem Überfluss sah Fortunen-Kapitän Andreas Lambertz in der Nachspielzeit wegen einer Notbremse noch die Rote Karte.

Aktive "Löwen"

Vor 21.140 Zuschauern waren die Gäste nahezu über die gesamte Spielzeit die aktivere und zielstrebigere Mannschaft. Die Düsseldorfer wirkten nach ihrem Fehlstart über weite Strecken verunsichert und nervös.

Lediglich Wellington hatte vor der Pause eine gute Chance, die Löwen-Keeper Gabor Kiraly aber glänzend vereitelte.

Zwei Mal per Kopf

Nach dem Seitenwechsel drückten die Münchner auf den Ausgleich und wurden frühzeitig belohnt. Bei beiden Gegentreffern, die jeweils per Kopf erzielt wurden, offenbarte die Düsseldorf Abwehr eklatante Schwächen. Und im Angriff konnten Marcel Gaus, der erstmals von Beginn an spielte, und Wellington so gut wie keine Gefahr verbreiten.

Pfiffe von den Rängen

Bei den schwachen Hausherren, die sich in der zweiten Halbzeit viele Pfiffe gefallen lassen mussten und am Mittwoch im Kellerduell beim FC Ingolstadt antreten müssen, überzeugte kein Akteur. Aufseiten der kampfstarken Löwen waren Benjamin Lauth und Daniel Bierofka, der beide Treffer vorbereitete, die Aktivposten.

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