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Nikita Rukavytsya (r., hier gegen Aleksander Iashvili) traf in der 23. Minute zum 2:0 für die Hertha © getty

Die Berliner hat Karlsruhe locker im Griff und lassen ihre Fans im Olympiastadion gleich viermal jubeln.

Berlin - Nach einem erneuten Blitzstart hat Topfavorit Hertha BSC die Tabellenführung der Zweiten Liga erobert.

Der Absteiger ist nach dem 4:0 (2:0) gegen den Karlsruher SC weiter ungeschlagen und fuhr am fünften Spieltag bereits den vierten Sieg ein. (DATENCENTER Zweite Liga: Ergebnisse und Tabelle)

Sollte der bisherige Spitzenreiter FC Augsburg am Mittwoch nicht beim MSV Duisburg gewinnen, wäre die Hertha erstmals seit dem 4. April 1997 nach einem kompletten Spieltag Spitzenreiter der zweiten Liga.

Babbel zufrieden

Die Mannschaft hat gezeigt, welche Qualität sie hat", zeigte sich Markus Babbel mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden.

"Allerdings kommt diese Qualität nur zum Tragen, wenn die Mannschaft zusammen arbeitet. Vor allem in Heimspielen, wenn wir noch mehr das Spiel machen müssen. Das haben die Spieler heute sehr gut umgesetzt."

Abwehrspieler Matthias Langkamp hingegen war nach der Partie vollends bedient: "Die gesamte Mannschaft muss verteidigen, aber ich muss die ganze Scheiße immer ausbaden und nach dem Spiel die Gegentore erklären."

KSC ohne Führung

Die Badener verloren erstmals nach drei Spielen wieder, schlimmer wiegt jedoch die Führungskrise:

Nach dem Rücktritt des umstrittenen Präsidenten Paul Metzger ist der KSC führungslos und muss beim Amtsgericht einen Notvorstand beantragen.

Blitztor von Ramos

Wie schon im Derby bei Union Berlin am Freitag (1:1) erwischte der Hauptstadt-Klub einen Start nach Maß und ging durch Adrian Ramos bereits nach 16 Sekunden in Führung.

Der Australier Nikita Rukavytsya erhöhte bereits in der 23. Minute, Waleri Domowtschiski (54.) und Raffael (77.) bauten das Ergebnis weiter aus.

Nicht hält Gäste im Spiel

Vor etwa 33.828 Zuschauern im Olympiastadion schockte Ramos' Tor nach sehenswertem Pass von Raffael die Gäste sichtlich.

Dass die Partie nicht schon zur Pause entschieden war, lag an KSC-Keeper Kristian Nicht, der unter anderem gegen Ramos zweimal glänzend parierte (18./35.).

Machtlos war Nicht allerdings bei Rukavytsyas sehenswertem Schlenzer aus 18 Metern. Domowtschiskis Treffer beseitigte aber letzte Zweifel.

Auf Seiten der Berliner gefielen Ramos und Peter Niemeyer.

Bei Karlsruhe hinterließen Nicht und Alexander Iaschvili den besten Eindruck.

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