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Der gebürtige Essenes Sascha Mölders (l.) kam im Januar nach Frankfurt © getty

Frankfurt dreht das Spiel gegen Cottbus mit einem Doppelschlag nach der Pause. FSV-Coach Boysen beweist ein glückliches Händchen.

Frankfurt/Main - Energie Cottbus hat in der 2. Bundesliga die Rückkehr auf einen Aufstiegsplatz verpasst. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Die Lausitzer verloren trotz 1:0-Führung noch 2:3 (1:0) beim FSV Frankfurt und kassierten nach zuvor neun Spielen ohne Niederlage die zweite Pleite nacheinander.

Die Hessen kamen mit dem vierten Saisonsieg bis auf einen Punkt an den Ex-Bundesligisten heran. Rok Kronaveter hatte die Gäste vor 3623 Zuschauern nach einem mustergültigen Konter über Sergiu Radu in Führung gebracht (17.).

78 Sekunden nach Wiederbeginn glich der gerade eingewechselte Sascha Mölders aus, nachdem Energie-Torwart Thorsten Kirschbaum einen Schuss von Samil Cinaz zu kurz abgewehrt hatte.

Mölders im Mittelpunkt

Beim Frankfurter 2:1 hatte Cottbus Pech: Nach einer Flanke von Jürgen Gjasula lenkte Markus Brzenska den Ball mit dem Oberschenkel ins eigene Tor (50.).

Mit seinem zweiten Tor sorgte Joker Mölders für die Entscheidung. Der Ex-Essener verwertete eine Vorarbeit von Christian Müller per Kopf (77.).

Cottbus gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Uwe Hünemeier (80.), im Anschluss drängten die Gäste vergeblich auf den Ausgleich. Zuvor hatten sie Glück gehabt, als Momar N'Diaye nach einem Pass von Gjasula für Frankfurt nur den Außenpfosten traf (57.).

Wollitz befürchtet Spätfolgen

"Ich habe in der ersten Halbzeit einen Klassenunterschied gesehen. Wenn man das Spiel so unter Kontrolle hat, darf man nicht noch drei Tore kassieren", sagte Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz frustriert.

"Irgendwann in dieser Saison werden wir noch mal über diese verschenkten Punkte nachdenken", befürchtet Wollitz, der seinen verletzten Toptorjäger Nils Petersen schmerzlich vermisste.

Bei den Gastgebern verdienten sich Torwart Patric Klandt und Doppeltorschütze Mölders die besten Noten, beim FC Energie überzeugten Radu und Kronaveter.

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