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Auch Adrian Ramos (M.) ging gegen Aachen leer aus © getty

In einem enttäuschenden Spiel verpassen es die Hauptstädter sich abzusetzen. Aachen bringt der Punkt aber auch nicht weiter.

Berlin - Aufstiegsfavorit Hertha BSC Berlin bleibt in der 2. Bundesliga zwar ungeschlagen, hat aber einen ersten Rückschlag hinnehmen müssen.

Der Absteiger kam zum Abschluss des siebten Spieltages nicht über ein 0:0 gegen Alemannia Aachen hinaus und büßte seinen Vorsprung an der Tabellenspitze fast komplett ein.

Die Berliner liegen nach der enttäuschenden Vorstellung nur noch einen Punkt vor den Verfolgern SpVgg Greuther Fürth und Erzgebirge Aue. (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle)

Aachen blieb zum zweiten Mal nacheinander ohne Gegentor und setzte sich im Tabellenmittelfeld fest.

Babbel nicht unzufrieden

"Wir haben kein gutes Spiel abgeliefert und uns nur wenige Torchancen erarbeitet", sagte Hertha-Trainer Markus Babbel: "Aachen war sehr gefährlich, deshalb bin ich mit dem einen Punkt nicht unzufrieden."

Die Gäste begannen vor 34.762 Zuschauern in Olympiastadion mutig und hatten durch Benjamin Auer auch die erste hochkarätige Chance. Doch der Kapitän scheiterte freistehend an Hertha-Torhüter Maikel Aerts (9.).

Herthaner ratlos

Danach bekamen die Berliner das Spiel besser in den Griff, ohne allerdings wirklich zu überzeugen.

Warum das Hertha-Offensivspiel derart stockte, konnte keiner der Spieler hinterher so recht erklären. "Wenn man das wüsste...", entgegnete ein ratloser Torhüter Maikel Aerts im Gespräch mit SPORT1 und zog die Schultern hoch.

Nur wenige Höhepunkte

Torgefahr strahlte zunächst einzig Rob Friend aus. Der Kanadier konnte allerdings zweimal in aussichtsreicher Position Alemannia-Keeper David Hohs nicht überwinden (13. und 22.).

Auch nach der Pause bot die Hertha ihren Fans wenig. Die Zuschauer zeigten sich lange geduldig, doch nach 60 Minuten ohne weitere Torchancen gab es dann doch die ersten Pfiffe von den Rängen.

Es dauerte bis zur 68. Minute, ehe die Langeweile unterbrochen wurde: Adrian Ramos zwang mit einem Distanzschuss Torhüter Hohs zu einer Glanzparade.

"Wäre mehr drin gewesen"

Die Aachener verteidigten weiter geschickt und gerieten nur noch einmal in Bedrängnis, als Peter Niemeyer einen Kopfball knapp über das Tor setzte (79.).

Aachens Coach Peter Hyballa war von seiner jungen Mannschaft bei SPORT1 begeistert: "Wir haben ein richtig geiles Spiel gemacht. Der letzte Pass hat allerdings gefehlt, dann wäre sogar noch ein bisschen mehr drin gewesen."

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