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Cedrick Makiadi: "Mir ist der Ball zwei Meter vor dem Tor vor die Füße gerollt" © getty

Koblenz dominiert den MSV Duisburg, doch für die Gastgeber reicht es nur zu einem Remis. Dementsprechend ärgerte sich der Trainer.

Koblenz - Bundesliga-Absteiger MSV Duisburg bleibt im Mittelmaß der Zweiten Liga stecken.

Vier Tage nach der ersten Saison-Heimpleite gegen St. Pauli (1:2) musste sich das Team von Trainer Rudi Bommer bei der TuS Koblenz mit einem schmeichelhaften 1:1 (0:0) zufrieden geben und verpasste es damit, den Anschluss an das obere Mittelfeld wiederherzustellen.

"Gefühlte Niederlage"

Koblenz blieb zu Hause weiter ungeschlagen, verpasste aber im Kampf um den Klassenerhalt seinen vierten Saisonsieg.

"Nach dem Spielverlauf können wir nicht zufrieden sein. Es ist eine klare gefühlte Niederlage", ärgerte sich TuS-Trainer Uwe Rapolder.

"Wir hatten die klar bessere Mannschaft, hatten viele Chancen und mussten gewinnen. Die hatten keine Chance und haben ein Tor gemacht", ergänzte Rapolder.

MSV zunächst mit Problemen

Sein Duisburger Kollege sah die Sache etwas anders.

"Wir hatten im Spiel nach vorne zunächst große Probleme", sagte Rudi Bommer, "aber dann hatten wir noch einmal eine Phase, in der wir großen Druck gemacht haben. Deshalb denke ich, dass der Punkt verdient ist."

Glücklicher Ausgleich

Cedrick Makiadi gelang in der 78. Minute der glückliche Ausgleich für die "Zebras". Zuvor waren die Hausherren durch Emmanuel Krontiris in der 63. Minute verdientermaßen in Führung gegangen.

In seinem 100. Zweitligaeinsatz nutzte der frühere Dortmunder ein herrliches Zuspiel von Matthew Taylor. Nur kurz nach dem Wiederanpfiff hatte Njazi Kuqi die große Gelegenheit, für die Hausherren zu erhöhen.

"Der Punkt ist glücklich", räumte Makiadi ein: "Koblenz war sehr spielstark. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, dagegen zu halten."

TuS von Beginn an besser

Bereits vor dem Pausenpfiff waren die Gastgeber vor 8629 Zuschauern im Stadion Oberwerth das dominierende Team, wobei vor allem Krontiris immer wieder für Verwirrung in der MSV-Abwehr sorgte.

Allerdings gab es weder für die TuS noch für die Gäste im ersten Durchgang nennenswerte Chancen.

Beste Akteure bei Koblenz waren Torschütze Krontiris und der quirlige Du-Ri Cha, auf Seiten des MSV wussten Björn Schlicke und Makiadi zu überzeugen.

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