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Claus-Dieter Wollitz ist seit Sommer 2009 Trainer von Energie Cottbus © imago

Energie fährt gegen Paderborn den fünften Saisonsieg ein und bleibt damit auf Tuchfühlung zur Spitze. Adlung liefert die Basis.

Cottbus - Ein Blitz-Tor von Daniel Adlung nach nur 40 Sekunden hat Energie Cottbus frühzeitig auf die Siegerstraße gebracht.

Am Ende feierten die Lausitzer am 8. Spieltag einen verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg über den SC Paderborn.

Mit dem fünften Saisonsieg halten sie Tuchfühlung zur Spitzengruppe der Tabelle (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle).

Die Ostwestfalen müssen sich hingegen nach der vierten Auswärtsniederlage an untere Tabellenregionen orientieren. Uwe Hünemeier (56.) und Emil Jula (71.) machten den Sieg für Energie perfekt. Für Paderborn reichte es nur zum Anschlusstreffer durch Jorge Mosquera (68.).

"In dieser Liga sind alle Mannschaften, die Hertha mit ihren finanziellen Mitteln ausgenommen, auf Augenhöhe. Folglich geht es nur über Arbeitssiege.

Wir haben jetzte 16 Punkte aus acht Spielen. Diesen Schnitt von zwei Punkten wollen wir halten und uns oben festbeißen", sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

SC schwach im Angriff

Vom frühen Kopfballtreffer des U-21-Europameisters Adlung sichtlich geschockt, fand Paderborn erst nach etwa einer Viertelstunde ins Spiel.

Cottbus agierte in dieser Phase äußerst defensiv und überließ den Gästen das Mittelfeld.

Dennoch zeigte sich einmal mehr die Paderborner Schwäche im Angriff, Torchancen blieben Mangelware.

Cottbus versuchte derweil über Konter zum zweiten Treffer zu kommen.

Nach dem Wechsel drängte Paderborn, das zuvor keines der bisherigen vier Duelle gegen Cottbus verloren hatte, auf den Ausgleich.

Kurze Hoffnung

Die erste große Möglichkeit vergab Florian Mohr, dessen Kopfball (65.) Energie-Torhüter Thorsten Kirschbaum mit den Fingerspitzen über das Gehäuse lenken konnte.

Besser machte es Mosquera, der aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielte.

Doch die Hoffnungen der Gäste auf die Wende währten nur drei Minuten, bis Jula zum 3:1 einköpfte.

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