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Die Partie zwischen Oberhausen und München ist von Zweikämpfen geprägt © getty

Gegen 1860 kommt Oberhausen trotz 40-minütiger Überzahl nur zu einem Remis. Beide Teams sind zu sehr auf Sicherheit bedacht.

Oberhausen - Rot-Weiß Oberhausen hat erstmals in dieser Saison zu Hause Punkte abgegeben und den Sprung auf einen der Spitzenränge in der Zweiten Lga verpasst.

Die Mannschaft von Trainer Hans-Günter Bruns kam gegen Tabellen-Nachbar 1860 München nicht über ein 0:0 hinaus - und das, obwohl RWO nach der Gelb-Roten Karte gegen den Löwen Aleksandar Ignjovski (49.) fast eine komplette Halbzeit lang in Überzahl spielte.

Für 1860, das auch schon leise vom Aufstieg träumt, war das Remis nach zwei Siegen ebenfalls ein Dämpfer (DATENCENTER 2. LIGA: Ergebnisse und Tabelle).

Langweiliges Spiel

5718 Zuschauer im Niederrheinstadion sahen eine langweilige Partie.

Beide Mannschaften waren allzu sehr auf Sicherheit bedacht, der Spielfluss wurde von zahlreichen Fehlpässen gehemmt.

Oberhausen hatte durch die Kopfbälle von Daniel Gordon und Marinko Miletic (14. /18.) zunächst noch die besten Gelegenheiten. Die Löwen waren lange Zeit höchstens bei Standards gefährlich.

Oberhausens ohnehin schon angespannte personelle Situation verschärfte sich, als Gordon mit Knieproblemen vom Platz musste. Für ihn kam Mario Klinger (28.).

RWO nutzt Überzahl nicht

Zu Beginn der zweiten Hälfte hätte Stefan Bell die Gäste in Führung bringen können, doch er köpfte aus sechs Metern freistehend über das Tor.

Als dann der "Löwe" Ignjovski nach gefährlichem Einsteigen gegen Heinrich Schmidtgal vorzeitig zum Duschen musste, schien der Weg frei für RWO.

Doch es waren die Gäste, die aufwachten: Stefan Aigner traf aus 25 Metern die Latte (71.). Oberhausen, das alle drei Heimspiele zuvor gewonnen hatte, fiel nur noch wenig ein.

Bei RWO überzeugten vor allem Oliver Petersch und Markus Kaya, 1860 hatte seine besten Akteure in Bell und Aigner.

Keine Meldung von Nsereko

Löwen-Trainer Reiner Maurer betonte am Rande der Begegnung, dass der Klub über die genauen Umstände des Verschwindens seines Profis Savio Nsereko weiter im Ungewissen sei.

"Wir wissen selber nicht, was ist. Wenn er wiederkommt, wird er uns seine Abwesenheit erklären müssen. Aber wir haben noch keine Rückmeldung. Sportlich ist er ohnehin nicht so der Verlust", sagte er bei "Sky".

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