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Olcay Sahan erzielte in dieser Saison bislang zwei Tore für den MSV Duisburg © getty

Mit einem Sieg gegen den schwächelnden KSC kann der MSV Duisburg einen Aufstiegsplatz erobern. Die Fakten zur Zweiten Liga.

München - Zahlen schaut sich Milan Sasic, Trainer des MSV Duisburg, im Moment sicherlich gerne an.

Denn fast alle sprechen für die starke Saison seiner Mannschaft.

18 Punkte haben die "Zebras" aus den ersten acht Saisonspielen geholt - noch nie starteten sie so gut in eine Zweitliga-Saison. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Alle vier bisherigen Heimspiele haben sie gewonnen, mit 16 Toren stellen sie die zweitbeste Offensive der Liga.

Und im fünften Heimspiel gegen den Karlsruher SC (So., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER) rechnet der MSV mit der stolzen Zahl von 14.000 Zuschauern in der heimischen Arena.

50. Duell zwischen MSV und KSC

Die wichtigste Zahl ist für Saisc aber die Zwei. Denn siegt der MSV auch gegen Karlsruhe, dann erobert er den zweiten Tabellenplatz hinter Krösus und Top-Favorit Hertha BSC.

Sorgen, dass seine Profis abheben könnten, macht sich Sasic vor dem 50. Duell zwischen Duisburg und dem KSC trotzdem nicht. "In den Köpfen der Spieler hat sich nicht viel verändert", sagt der Coach.

Trotzdem warnt er seine Spieler vorsorglich vor den Qualitäten der Gäste: "Sie sind über die Außen stark, haben dazu mit Alexander Iashvili einen der immer noch besten Mittelfeldspieler der Liga innen. Wir müssen ihre Offensive unterbinden, wenn wir erfolgreich sein wollen."

"Wir haben Scheiße gebaut"

Trotz dieser Qualitäten sind die Karlsruher bislang alles andere als erfolgreich. Magere acht Punkte stehen für den Tabellen-13. zu Buche. Seit vier Spielen sind die Badener sieglos, verloren zuletzt zweimal in Folge vor eigenem Publikum.

"Wir wissen, dass wir Scheiße gebaut haben", sagt Trainer Markus Schupp erstaunlich offen und fordert von seinem Team "Leidenschaft und Willen".

Fehlen werden ihm dabei allerdings Anton Fink (Knochenhautreizung) und Matthias Zimmermann (muskuläre Probleme) sowie Christian Demirtas, Sebastian Langkamp, Kristian Nicht und Niklas Tarvajärvi.

SPORT1 hat die Fakten zum 9. Spieltag der Zweiten Liga:

VfL Bochum - Alemannia Aachen:

Bochum hat drei der letzten vier Spiele gewonnen. In seinen bislang vier Heimspielen musste der VfL jeweils mindestens ein Gegentor hinnehmen.

Aachen hat sich mit vier Begegnungen ohne Niederlage in die obere Tabellenhälfte gespielt. Die Alemannen haben sieben ihrer bislang 13 Partien gegen Bochum gewonnen.

SC Paderborn - Fortuna Düsseldorf:

(beide So., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER)

Paderborn hat von seinen letzten fünf Spielen nur eines gewonnen. Von den bislang zehn Duellen mit Düsseldorf endeten sechs Unentschieden, vier davon 1:1.

Düsseldorf, das gemeinsam mit Bielefeld den schwächsten Angriff der Liga stellt (sechs Tore), hat mit zwei Siegen in Folge die ersten Erfolgserlebnisse der Saison gefeiert (Vorsaison: 1:1 und 3:0).

FC Erzgebirge Aue - Rot-Weiß Oberhausen:

(Mo., ab 20 Uhr im LIVE-TICKER)

Die seit fünf Begegnungen unbesiegten Auer haben saisonübergreifend ihre letzten sieben Liga-Heimspiele gewonnen, vier davon ohne Gegentor.

Oberhausen fuhr aus den jüngsten beiden Partien nur einen Zähler ein und blieb dabei ohne Treffer. Gegen Aue gewann der Ruhrgebietsklub noch nie (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen).

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